Tobit Info Center per VPN - Geschwindigkeit

  • Hallo,

    hat schon jemand (positive) Erfahrungen mit dem TIC über VPN machen können?

    Wir haben mehrere Kunden, bei denen der Tobit-Server in der Hauptfiliale steht und Außenstellen gerne über einen permanenten Site-to-Site VPN-Tunnel auf diesen Server zugreifen möchten.

    Startet man nun das TIC in einer Außenstelle, kann man auch vor dem Lesen der neuen Mails noch "kurz" sein Auto waschen fahren...


    Dabei sind bei unterschiedlichsten Begebenheiten:

    - 2Mbit SDSL oder 16Mbit ADSL-Leitungen

    - Außenstellen in der selben Domäne oder ohne Domäne

    - ...

    kaum Verbesserungen/Unterschiede fest zu stellen.


    Die Verbindung ist untolerierbar langsam. (Folge: Ausweichen auf Replizierung oder Webaccess)


    Hat jemand Ideen oder Lösungsvorschläge? (MTU, etc...)

    Danke

  • Wenn man keine schnelle stabile Leitung auf beiden Seiten vorhanden ist (mind. 2Mbit SDSL),
    dann immer RDP über VPN einrichten. (Dann braucht man noch nicht einmal RemoteCALs!)

    PS:
    Ich gehe davon aus, dass es sich um ein VPN mit IPSec und AES mit 256Bit handelt.

    Beste Grüße

    Claudio Carrano (TSCP)
    CARRANO IT-Consulting

    * Ihr Systemhaus für elektronische Kommunikation * Über 25 Jahre Erfahrung *
    ***** Tobit 5-Sterne Partner


    Tobit-Programmierung: Portal, Workflow, DVCC & Add-Ons/Tools und chayns
    Keine Haftung für hier gegebene Antworten!

    Unsere Produkte finden Sie im Tobit Tuning Center
    oder auf unserer Homepage

    info@carrano-it.de
    Tel: +49-6021-451099-0

  • Danke für die schnelle Rückmeldung.


    Zitat

    Wenn man keine schnelle stabile Leitung auf beiden Seiten vorhanden ist (mind. 2Mbit SDSL),

    also sind 2Mbit SDSL auf "beiden" Seiten zwingende Voraussetzung für ein einigermaßen flüssiges TIC!?

    Dann ist dies demnach ein sehr teures Vergnügen im Gegensatz zu den übrigen großen Mailsystemen, die mit bedeutend weniger Bandbreite auskommen.


    Zitat

    dann immer RDP über VPN einrichten. (Dann braucht man noch nicht einmal RemoteCALs!)

    Die bräuchte ich auch nicht, wenn das TIC über VPN läuft. (keine Replica/kein Webaccess, sondern Direktzugriff per VPN)

    Dafür bräuchte ich u.a. Terminalserver-Lizenzen ...


    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass es sich um ein VPN mit IPSec und AES mit 256Bit handelt.

    IPSEC natürlich... Algorhythmen wären mir egal, wenn dies einen Unterschied machen würde... (wovon ich nicht ausgehe)

  • IPSEC natürlich... Algorhythmen wären mir egal, wenn dies einen Unterschied machen würde... (wovon ich nicht ausgehe)

    Ich gebe zu bedenken: Die Algorithmen sind aber nicht für die Geschwindigkeit egal !!!!

    Beste Grüße

    Claudio Carrano (TSCP)
    CARRANO IT-Consulting

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  • ich weiß, dass AES im VPN-Bereich die beste Wahl /der schnellste Algorithmus ist.


    >> Algorhythmen wären mir egal, wenn dies einen Unterschied machen würde... (wovon ich nicht ausgehe)

    (das war wohl der falsche "Rhythmus"...) Ich meinte eher, dass sich ein anderer Algorithmus nicht wesentlich auf die TIC-Verbindung auswirken würde...

    Wir verwenden AES-256 für die VPN-Tunnel. Andere habe ich och nicht getestet, da ich nicht denke, dass sich damit eine Verbesserung erzielen ließe.

  • Die Aussenposten laufen über VPN Tunnel im offline Modus und SYNCEN alle 15 Minuten

    so funktioniert es am besten...
    auch wenn die SYNC stunden dauert / Die Offline Clienten haben im Mobilen Eintrag die VPN IP Adresse.

    09-f9-11-02-9d-74-e3-5b
    MfG Kingcopy seit C16 / C64
    Fachinformatiker / Systemintegration
    IT-Systemadministrator
    David (R) 20 User / 500 GB
    David (R) 200 User / 2,5 TB
    d8-41-56-c5-63-56-88-c0

  • Hallo,
    wir nutzen OpenVPN. Mit 2Mbit down und 1Mbit up.
    Die Clients nutzen normale ADSL2+ anschlüssen.
    Das TIC läuft recht schleppend. Obwohl gar nicht so viele Daten übermittelt werden.

    Können wir also absolut nicht empfehlen.

    TIc MObile kann man ebenfalls nicht einsetzten, da man dort nur beschränkte Möglichkeiten hat. Außerdem ist es sinnloss (große) gemeinsame ordner zu syncen.

  • Die Zugriffe über die Netzwerkfreigaben sind viel zu lahm. Terminalserver ist das einzige mögliche bei so kleinen Bandbreiten.

  • Danke für die Antworten.


    Für uns ziehe ich daraus den Schluss: VPN & lokales Tobit = no go

    (Ändert sich also nichts für uns... und jedem Kunden für jede kleine Außenstelle SDSL bzw. eine Standleitungen anzuquatschen....)


    Einzige alternative mit Tobit = Termninalserver ...

  • Kann ich nur bestätigen. Gerade bei größeren Archiven ist das TIC über VPN ein Entenmarsch.
    Wenn es nur 1-5 Nutzer an der Außenstelle sind kann man auch einen kleine David Server dort aufstellen (5 CALs) und die Archive replizieren. Mobile Client macht meist nur dann Sinn wenn es sich um lokale Arbeitsstationen mit nur einer Benutzeranmeldung handelt sonst müssen ja alles Daten auf jeden Rechner übertragen werden...

    Terminalserver ist natürlich auch eine gute Lösung...

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