David geeignet oder Alternative verwenden?

  • Hallo allerseits! :)

    Nachdem ich mich quer durch das halbe Forum gelesen habe, bin ich sehr verunsichert, ob ich David zur Verwendung in unserem Unternehmen vorschlagen sollte oder besser nicht. An verschiedenen Stellen werden Probleme geschildert, die scheinbar weder hier noch vom Support-Team bei Tobit gelöst werden können. In der Überschau ergibt sich so ein eher ernüchternder Eindruck.

    Im Prinzip würde uns bereits eine einfache Lösung wie bspw. PHProjekt genügen, wenn sie denn zuverlässig funktioniert (was PHProjekt nicht tut). Was sie können sollte, ist folgendes:

    - Kalender für einzelne User und Gruppenkalender, wobei User sich gegenseitig Termine eintragen und freigegebene Termine von anderen Benutzern eingesehen werden können sollten

    - Kunden- bzw. Kontaktdatenverwaltung mit Verknüpfung zu Fax, eMail, Dokumenten- und Projektmanagement

    - Dokumentenverwaltung, Projektverwaltung, Notizen und Aufgaben wobei die unterschiedlichen Komponenten (auch eMail und Fax) sinnvoll mit einander verzahnt sein sollten um die Arbeitsabläufe schnell und problemlos zu gestalten

    Im Wesentlichen scheint David diese Anforderungen mehr als nur zu erfüllen, zumindest wenn man auf der Produktseite bei Tobit nachliest. Allerdings bereiten mir einige Punkte Kopfweh, die da wären:

    - Backups scheinen lt. diversen Foreneinträgen ein echtes Problem zu sein. Es muss möglich sein, entweder automatisiert aus David heraus Backups zu generieren, die im Notfall eine problemlose Inbetriebnahme des aktuellen Tobit-Systems auf einem neu installierten Betriebssystem ermöglichen. Ansonsten sollte das System so beschaffen sein, dass es genügt, bestimmte Verzeichnisse per rsync oder tar sowie einen Datenbank-Dump zu sichern, aus dem sich im Notfall das System rekonstruieren lässt, ohne dass man erst beim Support anrufen oder irgendwelchen merkwürdigen Tools kaufen muss.

    - Von hervorragender Wichtigkeit ist die Zuverlässigkeit und Funktionalität der genannten Funktionen ohne langes Experimentieren. Es sollte ebenso eine ausführliche Dokumentation zur Installation wie zur Administration und Benutzung vorliegen.

    - Als Betriebssystem stehen aus div. Gründen folgende zur Wahl: Windows 2000 Server (Altlast ;) ), Debian GNU/Linux (aktuell in Verwendung) und SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 10 (evtl. Neuanschaffung). Am liebsten wäre uns, wenn wir den Debian-Server weiter verwenden könnten aber Stable ist Sarge, unterstützt wird nur Woody und Woody ist bekanntermaßen Oldstable wobei Etch nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Auf Nachfrage konnte mir bei Tobit nicht gesagt werden, ob Sarge (das aktuelle Debian) oder Ubuntu funktionieren. SLES wird zwar offiziell unterstützt doch lassen einige Foreneinträge ernsthaft daran zweifeln, dass David anständig und ohne Gefrickel darauf läuft - nach Erfahrung mit SuSE seit 6.2 und über 7 Jahren Debian sowie aktuell Debian, Ubuntu und Arch Linux bin ich zwar mit der Linux-Materie relativ gut vertraut, allerdings ist es in diesem Kontext nicht angebracht, ewig zu probieren. Das Produkt soll nach einer geradlinigen Installation einfach funktionieren. Daher meine Frage an die Mitglieder dieses Forums: Wer hat Erfahrungen diesbezüglich gesammelt und welches Betriebssystem ist voraussichtlich am besten geeignet? Die Neuanschaffung von bspw. Windows 2003 Server kommt nicht in Betracht.

    Zum Schluss noch die Frage ob David überhaupt ernsthaft auf für ein Unternehmen lebenswichtige Daten angesetzt werden sollte oder eine Alternative (Welche?) in Betracht gezogen werden sollte.

    Als Server kommt ein P4 mit 1GB RAM und einem kleinen SATA-RAID-Array sowie einer Fritz!Card PCI 2.1 zu Einsatz. Die Clients laufen unter Windows XP pro sowie home (also keine Netzwerk-Domäne).

    Ich denke, meine Fragen wären bei Tobit sicherlich an der falschen Adresse. Deshalb frage ich an dieser Stelle in der Hoffnung, Erfahrungen von Menschen zu erhalten, die produktiv mit dem System arbeiten und die Probleme aber auch Vorteile des Systems - vielleicht auch im Vergleich zu denkbaren Alternativen - aus erster Hand beschreiben können. Vielen Dank vorab für jeden hilfreichen Beitrag diesbezüglich! :)

  • Moin

    bitte glaube mir wir benutzen David nun seit bereits 5 Jahren uns es gibt meiner Meinung nach kein besseres System zur Zeit in dieser Preisklasse.

    Deine angesprochenen Probleme sind sicherlich teilweise richtig nur es gibt diese Probleme meistens nur wenn die Leute sich nicht genügend mit dem Thema befassen.

    Eine reine Windows XP Arbeitsgruppe ist meiner meinung nach auch nicht grade die beste lösung, da sich über den Windows Server 2003 RS 2 viele Probleme von alleine beheben.

    Die Datensicherung funktz. bei uns super ich lasse das ganze auf einer zweiten platte spiegeln und gut ist!

    Suche doch mal eine Exchange Server für 400,- :D

    Sicherlich hat der eine oder andere mal auch seine Probleme aber womit nicht?

    Als Tipp kann ich nur geben folgende Hardware sollte vorhanden sein:

    Diese ist bei uns vorhanden:

    T-Comfort Pro mit 8 Systemtelefonen alle eine eigene Voicebox
    Dell Power Edge Server mit 2x 2400mhz Intel Xeon und 2 GB RAM und Windows Server 2003 RS2

    Alle Clients mit XP Pro in Domäne

    Eine Fritz Card ist nicht das nonplusultra liber eine Server Karte kaufen AVM B4 PCI kostet rund 160,-

    Die clients sollten alle auf XP umgestellt werden.

    Sowie David Zehn!

    Und siehe da es läuft und ........

    In diesem Sinne .......

    Flo

  • Zitat

    Original von Bocki
    - Kunden- bzw. Kontaktdatenverwaltung mit Verknüpfung zu Fax, eMail, Dokumenten- und Projektmanagement

    - Dokumentenverwaltung, Projektverwaltung, Notizen und Aufgaben wobei die unterschiedlichen Komponenten (auch eMail und Fax) sinnvoll mit einander verzahnt sein sollten um die Arbeitsabläufe schnell und problemlos zu gestalten

    Diese beiden Punkte kann David nicht leisten! Bei David ist überhaupt nichts miteinander verzahnt. Tobit schafft es ja noch nicht einmal, dass der Geburtstag, den man in einem Kontakt hinterlegt, automatisch mit dem Kalender verknüpft wird. Es gibt Zusatzsoftware (nicht von Tobit), die David relativ umständlich dahingehend erweitert, dass du Kontakten Mails, Briefe etc. zuordnen kannst und dann so etwas wie eine Korrespondenz hast.

    Zitat

    Backups scheinen lt. diversen Foreneinträgen ein echtes Problem zu sein. Es muss möglich sein, entweder automatisiert aus David heraus Backups zu generieren, die im Notfall eine problemlose Inbetriebnahme des aktuellen Tobit-Systems auf einem neu installierten Betriebssystem ermöglichen. Ansonsten sollte das System so beschaffen sein, dass es genügt, bestimmte Verzeichnisse per rsync oder tar sowie einen Datenbank-Dump zu sichern, aus dem sich im Notfall das System rekonstruieren lässt, ohne dass man erst beim Support anrufen oder irgendwelchen merkwürdigen Tools kaufen muss.

    David hat eine integrierte Backup-Funktion die täglich ausgeführt wird, allerdings weiß ich nicht, was die umfasst. Es lässt sich aber problemlos z. B. mit Robocopy per Bachtdatei das gesamte Verzeichnis sichern. David basiert ja leider nicht auf einer Datenbank, das hat dann aber den Vorteil, dass ein Backup relativ einfach funktioniert.

    Zitat

    - Von hervorragender Wichtigkeit ist die Zuverlässigkeit und Funktionalität der genannten Funktionen ohne langes Experimentieren. Es sollte ebenso eine ausführliche Dokumentation zur Installation wie zur Administration und Benutzung vorliegen.

    Ich bin da eher enttäuscht: Bei Tobit geht nichts ohne irgendwelche Abweichungen, die zum experimentieren zwingen. Kleines Beispiel: Die Zugangsdaten einer Emailadresse haben sich geändert (David versendet mails über einen Provider). Wenn man nun im Administrator einfach die neunen Daten einpflegt, gibt es beim Versenden Authorisierungsprobleme. Nachdem man in der Knowledgebase gesucht hat weiß man, dass man erst über den Explorer eine Datei löschen muss und bestimmte Dienste neustarten muss damit es wieder läuft.
    Wie gesagt, nur ein Beispiel, aber genauso erlebe ich es ständig mit Tobit.

    Zitat

    Wer hat Erfahrungen diesbezüglich gesammelt und welches Betriebssystem ist voraussichtlich am besten geeignet? Die Neuanschaffung von bspw. Windows 2003 Server kommt nicht in Betracht.

    Bei Betriebssystemen sollte man sich an Microsoft-Produkte orientieren. Überhaupt ist Tobit leider sehr MS-orientiert, was ich sehr schade finde. Zwar ist es angeblich möglich, die Serverfunktionen auf z. B. Suse laufen zu lassen, aber wenn du mal hier im Forum suchst wirst du sehen, dasss es nur Probleme gibt. Ich habe damit zwar selber keine Erfahrungen, aber soweit ich weiß hast du unter Linux noch nicht mal eine grafische Oberfläche bzw. die Möglichkeit, David unter Linux direkt zu administrieren. Du musst den Administrator auf Linux von einem Windowscomputer steuern (korrigiert mich, wenn das falsch ist). Voraussetzung dafür ist ein korrekt installiertes Samba mit identischen Benutzerkonten.

    Zitat

    Zum Schluss noch die Frage ob David überhaupt ernsthaft auf für ein Unternehmen lebenswichtige Daten angesetzt werden sollte oder eine Alternative (Welche?) in Betracht gezogen werden sollte.

    Ich denke nicht, dass David für euch das richtige ist. Wenn euch Funktionen wie Korrespondenz wichtig sind, ihr aber auf einen eigenen Mailserver verzichten könnt, würde ich eher so etwas wie die Produkte von Revolversoft empfehlen. Revolver Mail ist kostenlos und hat eine schöne Adressverwaltung und du siehst mit einem Klick auf den Kontakt welche Mails, Briefe, Projekte, Aufgaben usw. mit dieser Person abgewickelt wurden.

    Das ganze wird in eine hochverschlüsselte Datenbank gespeichert; es handelt sich um eine Client/Server-Software, lauffähig unter Windows/Mac OSX (Linux wird folgen).

    Nachteile: Eine noch sehr rudimentäre Mailfunktion. Es steht allerdings die nächste Version in den Startlöchern, mit der es viele Neuerungen geben wird.

    Die Produkte von Revolversoft lassen sich nicht wirklich mit denen von Tobit vergleichten, weil Tobit wesentlich umfangreicher ist. Revolversoft bietet nicht Fax, SMS, Spamschutz, Virenschutz usw., ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass man sich diese Sachen lieber individuell mit verschiedener Software zusammenstellt. So bietet mir die Software von aktuellen Telefonanlagen z. B. eine wesentlich komfortablere Ansteuerungsmöglichkeit, Faxe kann man sich sowieso über andere Wege als Mail umwandeln lassen, Spamschutz ziehe ich persönlich am eigenen Debian-Mailserver vor usw.

    Wenn du zu der Software mehr wissen möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden, ich bin sie gerade am testen.

    Einmal editiert, zuletzt von DukeJo (19. Januar 2007 um 08:59)

  • Vielen Dank für eure Beiträge! :)

    Revolver Mail konnte mich in puncto Projektverwaltung leider nicht überzeugen zumal auch keinerlei Dokumentenverwaltung implementiert zu sein scheint, welche allerdings benötigt wird. Auch fehlt, wie bereits erwähnt, eine Funktion zum Faxen und dass nur Windows und OSX als Server-OS unterstützt werden, ist auch nicht gerade optimal, da wir unter diesen Umständen schon gern weiter HylaFAX und CUPS unter Debian verwenden würden zumal darauf (Debian) auch einige andere nützliche Dienste laufen. Allerdings gefällt mir persönlich die Bedienung sehr gut, was jedoch die anderen Punkte nicht auszugleichen vermag. Revolver Mail werde ich mir jedenfalls merken. Danke für den Tipp!

    Offensichtlich kommt für David als tauglicher Unterbau nur Windows 2003 Server in Frage. Allerdings kommt eine Umstellung auf Windows 2003 Server für uns vorerst nicht in Betracht, zumal sicher bei weitem nicht alle zur Verfügung stehenden Funktionen benutzt würden, eine Umstellung zu viel an zeitlichen und finanziellen Aufwand mit sich brächte und mir David nun erstrecht nicht mehr als geeignet erscheint. Vielmehr erscheint mir ein Umstieg auf David nach allem, was ich hier gelesen habe als ein eher riskantes Experiment.

    Zum Thema "Backup" möchte ich erwähnen, dass mir bloßes Mirroring der Platten nicht ausreicht. Im schlimmsten Fall ist der Server abgebrannt oder gestolen und wenn nicht irgendwo ein Gerät vorhanden ist, auf dem das komplette System über eine extrem schnelle Standleitung gespiegelt worden ist (für David weitere Server-Lizenz nötig), muss die Möglichkeit bestehen, innerhalb kürzester Zeit das komplette System neu aufzusetzen und in einen funktionierenden Zustand zu versetzen. Bisher realisieren wir dies durch tägliche DB-Dumps und Snapshots der relevanten Verzeichnisse auf externe Medien. Sobald beides in einem neu installierten System unter Berücksichtigungen der softwareseitigen Abhängigkeiten eingespielt ist, geht alles seinen gewohnten Gang - ohne teure "Spezial-Tools". Was dazu benötigt wird, sind Standard-Tools wie tar, bzip, rsync und cron, welche auf jedem Linux vorhanden sind und sich mit Shellscripts sehr einfach automatisieren lassen. Genau so muss es sein! ;)

    Aus diesen und anderen Gründen habe ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben und bin auf "alte Bekannte" gestoßen, und zwar eGroupware und OpenXChange. Ich denke, dass OpenXChange 5 auf SUSE Linux Enterprise Server dem was wir suchen ziemlich nahe kommt. Es gibt sogar einen Backup-Leitfaden (Link)! Wenn das mal nichts ist! ;)

    Mal schauen, ob das Produkt hält, was es verspricht. Bis jetzt habe ich fast nur Gutes gelesen. Es ist zwar bei Weitem nicht so umfangreich wie David aber solange es zuverlässig seinen Dienst tut, sollte es unseren Ansprüchen im Wesentlichen genügen.

  • Zitat

    Original von Bocki
    Revolver Mail konnte mich in puncto Projektverwaltung leider nicht überzeugen zumal auch keinerlei Dokumentenverwaltung implementiert zu sein scheint, welche allerdings benötigt wird.

    Also die Projektverwaltung ist eigentlich recht gut wie ich finde. Man kann Projekte in Ordner sortieren, sämtliche Mails, Briefe, Rechnungen etc. zu Ordnen, Stunden erfassen, Auswertungen tätigen usw. Das ist weitaus umfangreicher als bei David.

    Schwachpunkte gibt es allerdings durchaus bei Revolver, für mich ist das z. B. der mangelhafte Emailclient. Aber es ist eine interessante Software, die Version 7 steht vor der Tür und hier sind umfangreiche Verbesserungen und Neuigkeiten zu erwarten.

    Zitat

    Auch fehlt, wie bereits erwähnt, eine Funktion zum Faxen

    Das kann man sich wirklich gut durch einen Zusatzsoftware realisieren. Kann den Open-Xchange von Haus aus faxen?

    Zitat

    und dass nur Windows und OSX als Server-OS unterstützt werden, ist auch nicht gerade optimal

    Eine Linuxversion ist in Arbeit und wird angeblich noch dieses Jahr erscheinen.

    Zitat

    Vielmehr erscheint mir ein Umstieg auf David nach allem, was ich hier gelesen habe als ein eher riskantes Experiment.

    Gut erkannt. Die Entwicklung von David stagniert. Viel Werbung, viel bla bla über Gebäudeautomation und Sachen die ich nicht brauche.

    Zitat

    Zum Thema "Backup" möchte ich erwähnen, dass mir bloßes Mirroring der Platten nicht ausreicht. Im schlimmsten Fall ist der Server abgebrannt oder gestolen und wenn nicht irgendwo ein Gerät vorhanden ist, auf dem das komplette System über eine extrem schnelle Standleitung gespiegelt worden ist (für David weitere Server-Lizenz nötig), muss die Möglichkeit bestehen, innerhalb kürzester Zeit das komplette System neu aufzusetzen und in einen funktionierenden Zustand zu versetzen. Bisher realisieren wir dies durch tägliche DB-Dumps und Snapshots der relevanten Verzeichnisse auf externe Medien. Sobald beides in einem neu installierten System unter Berücksichtigungen der softwareseitigen Abhängigkeiten eingespielt ist, geht alles seinen gewohnten Gang - ohne teure "Spezial-Tools". Was dazu benötigt wird, sind Standard-Tools wie tar, bzip, rsync und cron, welche auf jedem Linux vorhanden sind und sich mit Shellscripts sehr einfach automatisieren lassen. Genau so muss es sein! ;)

    Also Backup unter David ist wirklich sehr einfach, da das ganze ja Filebasierend ist. Es gibt keine Datenbank, also brauchst du auch keine Dumps zu machen und auch keine Dienste stoppen oder so. Einfach mit deinen bevorzugten Tools ein Backup auf z. B. einen NAS, unter Windows z. B. mit robocopy, und gut ist.

    Zitat

    Aus diesen und anderen Gründen habe ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben und bin auf "alte Bekannte" gestoßen, und zwar eGroupware und OpenXChange. Ich denke, dass OpenXChange 5 auf SUSE Linux Enterprise Server dem was wir suchen ziemlich nahe kommt.

    Sieht interessant aus. Läuft mit allen möglichen Mailclients, das gefällt mir gut. Du kannst ja mal deine Erfahrungen hier posten, würde mich und sicherlich auch einige andere interessieren.

    Was ich bei David ziemlich geil finde und sonst noch nirgendwo gefunden habe, ist die Anrufbeantworterfunkion. Gibts da was bei OpenXChange?

    Hoffe du liest meine Antwort hier noch, hat ja etwas gedauert... :)

  • Moin Duke Jo,

    Deine Bewunderung für den AB kann ich überhaupt nicht
    teilen; im Gegenteil, es ist die schlechtest eingerichtete
    Funktion in David.

    Versuche einmal in kurzen Schritten den AB aus und wieder einzuschalten. Viel zu kompliziert. Und wenn man die Klingeldauer erhöht, um genügend Zeit zu finden selbst dran zu gehen, dann schalte einmal eine Rufumleitung auf ein Handy. Das geht überhaupt nicht. Der lässt die Schaltung nicht zu und springt trotz erhöhter Klingeldauer einfach an.

    Beste und einfachste Lösung ist der AB von Fritz. Mit einem
    selbst bestimmbaren Tastenkürzel - z.B. Strg-Alt-A - schaltest du ihn ein und aus, fertig Nachteil, es ist ein Zusätzliches Programm!

  • @FritzoTobit: Ich finde nicht, dass man die Fritzsoftware mit David vergleichen kannst! Du kannst mit David ohne Probleme 100 Usern einen eigenen AB zur Verfügung stellen, ohne dass einer davon eine ISDN-Karte im Rechner hat, das finde ich genial. Außerdem möchte ich alle meine Nachrichten im Posteingang haben und nicht für jede Kommunikationsform ein eigenes Programm benutzen.

    Ok, um das Teil auszuschalten brauchst du ca. 5 Klicks. Evtl. würde sich diese Funktion als Button in die Symbolleiste legen, müsste doch irgendwie gehen oder?

    Ich persönlich habe den AB immer an; entweder ich kann nach 6 mal klingeln dran gehen oder ich bin nicht da.

    Einmal editiert, zuletzt von DukeJo (1. Februar 2007 um 12:15)

  • Zitat

    Also die Projektverwaltung ist eigentlich recht gut wie ich finde. Man kann Projekte in Ordner sortieren, sämtliche Mails, Briefe, Rechnungen etc. zu Ordnen, Stunden erfassen, Auswertungen tätigen usw.

    Im Prinzip finde ich Revolver gelungen. Es entspricht nur nicht ganz unseren Vorstellungen. Kann gut sein, dass ich etwas übersehen habe aber es schien mir nicht so, als könnte man beliebige Dokumente/Dateien, Projekte, Aufgaben, Personen etc. untereinander verknüpfen. Das geht bei Open-XChange (OX) und müsste auch mit PHProjekt (Geheimtipp ;) ) funktionieren. PHProjekt hat allerdings andere Schwächen, die es für uns ausscheiden lassen.

    Zitat

    Aber es ist eine interessante Software, die Version 7 steht vor der Tür und hier sind umfangreiche Verbesserungen und Neuigkeiten zu erwarten. [...] Eine Linuxversion ist in Arbeit und wird angeblich noch dieses Jahr erscheinen.

    Keine Frage, Revolver ist ein interessantes Produkt und sicher auch genau das Richtige für einen bestimmten Benutzerkreis aber was es bis jetzt vorzuweisen hat, reicht noch nicht ganz und auf die nächste Version will keiner so recht warten, soll heißen, die Lösung soll möglichst zeitnah einsatzbereit sein.

    Zitat

    Kann den Open-Xchange von Haus aus faxen?

    Nein, das kann es leider nicht. Ist aber kein Problem, da man ohne größere Probleme mit jeder Fritz!Card PCI einen HylaFAX-Server in Betrieb nehmen kann. Hier findet man entsprechende Clients und da die Belegschaft mit Winprint HylaFAX und JHylaFAX vertraut ist, sollte es keine Beschwerden geben. Die Faxe gehen als eMail ein und können über den Druck-Dialog aus jeder beliebigen Windows-Anwendung versandt werden. Das sollte vorerst genügen, wobei es natürlich schicker wäre, wenn das eben versandte Fax automatisch dem entsprechenden Projekt zugeordnet würde. Für elegantere Ideen bin ich jederzeit offen. :)

    Zitat

    Du kannst ja mal deine Erfahrungen hier posten, würde mich und sicherlich auch einige andere interessieren.

    Kommendes Wochenende soll es losgehen. D.h. es soll ein Server mit SLES und OX zur Evaluation in Betrieb genommen werden. Mal sehen, wie es (OX) sich im Einsatz so verhält und welches Feedback die Belegschaft gibt.

    Zitat

    Was ich bei David ziemlich geil finde und sonst noch nirgendwo gefunden habe, ist die Anrufbeantworterfunkion. Gibts da was bei OpenXChange?

    Ich bin dahingehend auf keine Information gestoßen, habe allerdings auch nicht explizit danach gesucht, da bisher eine HiPath-Anlage installiert ist, mit der wohl alle sehr zufrieden zu sein scheinen.

  • Linux als David Server.
    Ich frage mich, weshalb nicht sarge, etch opder gar sid laufen sollten?
    Ich betreibe seit einigen Jahren eine sehr stabile Installation auf debian Basis, die einzigen 'fummeleien' gab es bei der Integration der Fax-Dienste...
    Im Grunde benötigt David doch auch nur eine funktionierende Samba inst. der Rest läuft recht isoliert im DViSE Ordner...
    Ich würde einfach testen, aber solange debian eine distribution als stable bezeichnet würde ich wetten, es läuft...

    Die Sache mit der Sicherung ist auch ziemlich einfach, rsync ist dein Freund :)
    Sync einfach den kompletten Ordner weg, das geht zwischen 2 Platten, 2 Rechnern, durchs Internet, usw....

    Doof ist, dass als Arbeitsplatzrechner leider nur Windosen in Frage kommen, Infocenter web kannst du verbrennen. Der MailAccess-Server bietet eine einigermaßen erträgliche Lösung für Linux oder OS X Clients indem einfach ein std. IMAP4 Server bereit gestellt wird...
    Faxen wird vermutlich nicht gehen, Kalendersync ist im Moment noch ein Schmerz für mich, es gibt aber Ansätze ;)
    David erzeugt für jeden Kalendereintrag eine .ics Datei (iCal), Das Format ist offen und ist bei Linux / OSX unproblematisch zu benutzen, über ein Regelsystem könnte man dann neu erstellte Einträge per Mail an die Clients geben, diese dann wiederrum automatisch in die jeweilige Terminverwaltung weiterleiten.... (Ist nicht sehr schön, geht aber ...)

    Alles in allem würde ich dir David nur in reinen Windows Netzen empfehlen, zusammen mit einem debian Server ist aus meiner Erfahrung ebenfalls ok (Wobei du unter Linux auf die meissten MultiMedia bzw. auf Automation komplett verzichten musst) sobald du aber in Betracht ziehst als Clients nicht Windows zu benutzen stehst du im Regen...
    Da das Infocenter bescheuerterweise als HTML implementation die InternetExplorer API´s benutzt ist eine Portierung wohl auch nie zu erwarten :(

    2 cents placed :)
    cpeine

  • So, nachdem hier viele die Vor- und Nachteile beschrieben haben, empfehle ich:

    Testen...

    Tobit bietet David Zehn als Tester für Windows an. 30 Tage mit allen Funktionen.

    Wir haben verschiedene Installationen laufen. Probleme unter Windows bisher keine.
    Unter Linux ist die Installation und Administration aufwendiger. Auch gibt es einige Abweichungen zu beachten, die leider nicht dokumentiert sind.

    Gruß, fipps

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