Beiträge von Jockel

    Wo ich euch rechtgeben muss ist, dass wirklich kaum auf Wünsche und mögliche Verbesserungen reagiert wird. In den ReleaseNotes lese ich oft von dingen, die uns nie betroffen haben. Aber selbst eingereichte Fehler oder Wünsche, werden ignoriert.

    Sorry, das mit den "eigenen Wünschen" ist vielleicht ein wenig egozentrisches Weltbild. Standard-Software für den Massenmarkt ist bildlich gesagt keine vom Konditor hergestellte individuelle Geburtstagstorte mit eigener Aufschrift, sondern eher Coppenrath & Wiese.

    So muss jeder "Wunsch" auch sinnvoll für die meisten anderen Nutzer sein. Praxis: Was dem einen längst nicht reicht, ist dem anderen schon viel zu komplex. Steve Jobs: Innovation heißt "Nein sagen zu 1000 Dingen". Es ist spannend, dem Zitat mal auf den Grund zu gehen. Wer zu allen "möglichen Verbesserungen" Ja sagt, verzettelt sich. Innovation verlangt die harte Entscheidung für eine einzige, exzellente Richtung und gegen hunderte andere oft gute Ideen. Produktdesign als Strategie wird nicht durch mehr Funktionen besser, sondern dadurch, dass Überflüssiges weggelassen wird bis nur noch das Wesentliche übrig bleibt.

    Ein "Fehler" ist, wenn eine beim Kauf zugesicherte Produkteigenschaft in den dafür vorgegebenen Systemvoraussetzungen nicht funktioniert.
    Welche Fehler sind das denn konkret?

    Das eigentliche Problem: Eine Anmeldung mit den bei der Installation verwendeten Zugangsdaten ist nicht möglich. Das System meldet, dass zu meiner E-Mail-Adresse kein Konto existiert.

    Hallo, die Rufnummer finden Sie auf der Website unter „Informationen zu Team/David“: 02561 913-300.

    Mein Rat: Fassen Sie sich beim Anruf kurz und kommen Sie direkt zum eigentlichen Problem. Entscheidend ist nicht, was Sie ursprünglich mit der Software ausprobieren wollten, sondern dass Sie keinen Zugriff mehr auf ein Konto mit kostenpflichtigem Abonnement haben und Sie das Abo kündigen möchten.

    Ein kostenpflichtiges Abonnement aktiviert sich nicht von selbst, sondern muss bewusst abgeschlossen werden. Falls Sie das nicht selbst getan haben, könnte jemand aus Ihrem Team oder eine andere Person im Unternehmen im Rahmen der Aufgabenstellung ein Konto eingerichtet und das Abonnement aktiviert haben. Das sollte sich anhand der Konto- und Zahlungsdaten klären lassen.

    Sehe ich genauso. Die Liste setzt voraus, dass Nutzer die Unterschiede zwischen Mini, Pro, EU und den einzelnen Modellversionen bereits kennen.
    Nochmal zu den Textvorschlägen. Wurde eigener Unternehmenskontext hinterlegt, also Prozesse, Produktwissen, Liefer-/Leistungsregeln, Textbeispiele usw.? Das ist die Basis. Sonst kann es nicht gehen. Es muss einen plausiblen Grund geben, warum Texte bei euch mit ChatGPT nicht "haarsträubend" sind.

    SideKick finden wir total überladen und im Client auch nicht wirklich nutzbar. Das was da an Textvorschlägen kommt ist teil haarsträubend.

    Auch die Auswahl an Angeboten ist so überfüllt, dass man gar nicht weiß was man nehmen soll.

    ChatGPT ist kein one size fits all. Z.B. für Texte im geschäftlichen Umfeld ziehe ich immer Claude vor.
    Das Interessante an SideKick ist für mich deshalb nicht, ob Texte besser oder schlechter sind als z.B. mit ChatGPT. Der eigentliche Mehrwert liegt für Firmen in Modellunabhängigkeit, zentraler Governance, spezialisierter Agentenorganisation und dem Datenschutz-Layer. Es ist schon mal ein guter Ansatz, das alles in alter Tobit-Tradition sozusagen "Unified" zu haben. Auch für Anwender und ggf deren Schulungen dazu.

    Mir fällt auf dass man nicht wusste was man nehmen soll, und (darauf hin?) waren die Textvorschläge haarsträubend?
    Ohne Kontext ist das als Erfahrungswert schwer einzuordnen. Mich würde also interessieren:

    Wofür wurde SideKick genutzt? Mit welchem Agenten/Modell? Nur als Test oder arbeitet ein Team produktiv mit Agentic Workspace?
    Wurde eigener Unternehmenskontext hinterlegt, also Prozesse, Produktwissen, Liefer-/Leistungsregeln, Textbeispiele usw.?
    Oder ging es nur um allgemeine Textoptimierung im Client?

    Aha. Meine vorherige Antwort war zu weitführend. Ich nehme an, die meisten Standard CRM Anforderungen für SMB gibt es bei diesem Kunden nicht, wie Kundenverwaltung und Kontaktmanagement, Vertriebssteuerung und Pipeline-Management, Marketing-Automatisierung, Lead-Gen, Kundenservice und Support-Management, Automatisierung und Workflow-Optimierung, KPI bzw. OKR-Berichte, Dashboards und Analysen, Integration und Schnittstellen zu anderen Systemen (z. B. Asana ist sinnvoll). Wenn dem Team das alles nichts sagt und es keine Pain Points gibt, braucht man das nicht. Für z.B. eine Pizzeria oder einen Friseur ist das einfach zu viel.

    Dann besser Microsoft Lists: Eingabeformulare, Formulare lassen sich anpassen oder neu selbst erstellen, Zugriff und Nutzung über iPhone/iPad, Benachrichtigungen, Teilen und Zusammenarbeit ist auch einfach. Kann man mit Microsoft Teams kombinieren und das ergibt sogar Sinn.
    Anders als früher passen die einzelnen 365 Produkte nahtlos und einfach zusammen. Erstellen und Bereitstellen von Formularen kann heute der Anwender i. d. R. selbst, wenn er sich ein 15 Minuten-Tutorial ansieht man braucht dazu keinen Nerd mehr.

    Für noch weniger Anforderung wie eine einfache eigene Notizzettelsammlung reicht Microsoft One Note. Normalerweise wächst man da aber als Firma schnell raus wenn man sowieso schon in der 365-Welt unterwegs ist.

    Fairerweise muss man sagen das David einfach keine CRM-Software ist und auch nicht sein wollte.

    > Also M365 ohne Cloud könnte ich sofort verkaufen, mit Cloud schwierig, beim Kunden und der DSGVO

    Zu dem Adminuser am besten mal bei Tobit den dringenden technischen Fall von der kaufmannischen Lizensierungsfrage trennen. Adminuser in der Vergangenheit toleriert heißt nicht dass es für alle Zeiten so ist, da kann ein Hersteller nachschrauben, er hat das Urheberrecht und entscheidet über die Nutzungsrechte und die kann auch ein mehr oder weniger gut informierter Mitarbeiter in einem Chat nicht revidieren. Separates Gespräch zu der Lizensierungsfrage suchen, auf Augenhöhe fair das Problem besprechen und einen Lösungsvorschlag machen lassen. Dann wird man dort für den Einzelfall zu 95 % kulant sein wenn für die Zukunft klar ist wie es richtig läuft. Ich kenne den Laden jedenfalls als kulant. Wenn man eine große Klappe riskiert bekommt man nichts.

    DSGVO ist kein Argument. Das ist längst alles geregelt. Microsoft Cloud ist EU-DSGVO konform, nicht nur für die normalen Firmen sondern auch bei besonderen harten Berufspflichten wie für Steuerberater oder im medizinischen Bereich. Wo wir bei guten Argumenten sind, die Microsoft Cloud ist heute so sicher dass das kein Admin im Keller beim Kunden auf den lokalen Server mehr hinbekommt. Sogar die Urmutter der Telefonie, also die Telekom legt gerade mit einer großen Kampagne ihren Telefonkunden dem Umstieg auf Microsoft Teams sehr nahe und nennt da bewusst die Boomer als Blockierer für digitalen Fortschritt beim Namen.

    > Unsere Bestandskunden haben wir 20 Jahre und mehr.

    > Wir haben schon so genug Druck durch M365, wohin die Leute abwandern wollen. Unser bisheriges Argument war immer, dass M365 bei Kündigung auf Readonly geht und David weiter zu benutzen ist. DAs Argument ist jetzt auch verpufft.

    > Provisionen möchte ich gar nicht ansprechen, man verdient so gut wie nichts mehr, während Tobit sich reich verdient.

    > Ich bin treuer Partner seitdem das Produkt noch Faxware hieß und Tobit winzig war und man noch mit Menschen reden konnte, so richtig am Telefon. Heute erkenne ich Tobit nicht wieder.

    > Warum sollte ich nicht einfach wie alle M365 verkaufen und die Daviduser umstellen. Es kommen eh immer mehr Rufe nach M365, weil Tobit kennt kein Mensch ohne uns als Partner. M365 kennen alle und ich verdiene im Service deutlich mehr daran.

    Tobit/David war mal cool und weit vorne. Seit langer Zeit dürfte Tobit aber wohl nur noch von ARRs leben von den Firmen, in denen die heutigen Boomerentscheider in den nächsten Jahren in massiver Anzahl in den Ruhestand gehen. Der klassische Teil der Tobit-Partner ist auch noch aus Boomerzeiten. In Erinnerung ist, dass Tobit/David den Toaster steuert und die Mülltonnen raus stellt. Ekelhaft ist das neuere coole Verständnis für Drogen, was so viele Menschen zerstört.


    Das mit den Provisionen scheint mir auch als happiger Move, mit ARRs die eigene Tasche voll zu machen mit der jahrelangen Überzeugungs- und Etablierungsarbeit der Partner, bin mir aber nicht sicher, ob ich da die Zusammenhänge richtig kenne. Auf jeden Fall scheinen die bequeme Komfortzone und Gewohnheit die älteren Partner an Tobit zu binden.

    Tobit/David ist aus den 1990ern und das merkt man. Zwar bekam das Produkt wie eine Uroma immer mal wieder eine neue Schleife ins Haar und ein neues Gebiss aber auch dann bleibt es eine Uroma. Chayns gibt vor alles mit allem zu verbinden. Nur nutzt das wohl keiner, oder wenn, dann nicht lange. Tobit setzt keine Standards, über die Stadtgrenze Ahaus kennt das keine Firma und in der Branche als Softwareunternehmen schon gar nicht.

    Über eigene Proof Of Concept (Bretter-) Buden hinaus ist in anderthalb, zwei Dekaden nichts zustande gekommen, außer vielleicht ein wenig Zauberei für einzelne Kneipen oder Läden, die eben genau nicht einer Filialkette angehören und nicht wirklich Digitalisierung verstehen.

    Tobit hat so viel Potential im Bereich B2B, branchenunabhängig. Man manövrierte sich aber immer mehr in Branchennischen und Kleinstnischen, namentlich auch Hofläden und Kioske.

    Niemand auf der Welt nutzt die skurrile Musikbox, proprietäres Bezahlsystem, Fahrradschlösser, Fussballschränke und Paddelboot-Technik, weil das als Beispiele für Anwendungen einmal zu oft um die Ecke gedacht ist und die Masse der Menschen das nicht verstehen kann. Die Gesellschaft Smartel in Ahaus ist liquidiert. In zwei, drei Jahren dürften als Tobit Target nur noch Jahrmarktbuden bleiben. Chayns steuert dann vielleicht bunte Lampen und die Musik, verkauft per App digitale Fahrchips und digitalisiert auch die Karusselbremser weg. Dafür wird man auch ein paar Kirmesbuden Conferenciers und ahnungslose s.g. Stadtmarketing-Beamte finden, die unter Digitalisierung das Tablet für Schüler und Smartboard statt Kreidetafel verstehen und in der verstaubten Kleinstadtlokalpresse erscheint einen Wunderland-Artikel für Rentner, die darüber staunen, aber auch ein bisschen angewidert sind.

    Ich kann mir kaum vorstellen dass klassische Partner für Tobit/David heute noch Prospects finden und Opportunitys als New Logos closen können. Bzw. viele klassische Partner werden nicht wissen, was das überhaupt ist. Klassischen Partner nehme ich noch als Bestandsverwalter wahr, da ist nichts mit Growth. Nicht erst seit heute läuft das Software as a Serivce-Business auch für kleinste Firmen eben anders und meist über M365 als Produktivitätsplattform. Mit einem sehr guten und schnellen ROI. Für Geschäftsführer unter 60 Jahren ist M365 klar nachzuvollziehen. Tobit/David dürfte für Lachanfälle sorgen.

    Für normale Angestellte auf ihrem Karriere- und Berufsweg ist Tobit/David sowieso unterirdisch, also beim aktuellen Arbeitgeber keine Praxis mit M365 und wenigstens ein bisschen Power Automate, Planner, Forms und ein paar Anwenderkenntnisse mit Sharepoint drauf haben. Nur Word, Excel, Power Point und sonst nichts erkennt in der Jobwelt niemand als Skills an.

    In der Tobit-Bubble merkt man das leider nicht, und auch nicht welche Möglichkeiten Unternehmen und vor allem die Menschen an den Arbeitsplätzen mit den vielen M365 Apps haben. Manche Partner und Kunden sind leider meiner Meinung nach im Tal der Ahnungslosen.


    > Warum sollte ich nicht einfach wie alle M365 verkaufen und die Daviduser umstellen.

    Ja warum nicht. Viele Stakeholder haben seit 10, 15 Jahren voraus gesehen dass es so weit kommt. Ich vielleicht auch ein bisschen spät aber besser spät als nie.

    Ich finde, als IT-Systemhaus sollte man mit Tobit/David mit Existing Customers entspannt dran bleiben, die das seit 20 Jahren nutzen und damit noch zufrieden sind. Diese Firmen gehen mit dem Ausscheiden der Boomer sowieso wohl über die Klippe.

    Bei Gemecker der Teams oder Geschäftsführungen oder bei Wechsel auf eine neue Geschäftsführung unter 50/60 Jahren direkt auf M365 als Plattform.

    Als IT-Systemhaus für den eigenen Growth hybrid, also den Bestand mit Tobit/David pflegen oder auslaufen lassen. Bei Ärger auf M365, bei neuem Geschäftsführer auch auf M365.

    Zweitens halte ich es für höchst zweifelhaft, ob eine Nachberechnung über einen solchen Zeitraum rechtlich ok ist.

    Wenn wir von D sprechen gibt es für die rückwirkende Ausstellung erst mal keine zeitliche Grenze. Die Forderung auf der Rechnung verjährt aber nach drei Jahren, damit sind nicht jeweils 365 Tage gemeint, sondern per 31.12. das Kalenderjahr. Die Zahlungsfrist beginnt mit dem Datum der (rückwirkend) ausgestellten Rechnung.

    Natürlich zieht ein Syndikusanwalt das durch. Das ist sein Job, dafür wird er bezahlt.

    Hi,

    seit Rollout-Installation? Datei beim Installieren beschädigt > neu installieren/aktualisieren
    Clients und Server neueste Version?
    Separate Farbwähler-Software installiert? Konflikt möglich
    Grafiktreiber neuester Stand?
    Rendering-Software o.ä. installiert? Anpassen Hardwarebeschleunigung

    cu

    Lost in translation. Noch nerviger sind die automatisch übersetzten Support-Texte.

    Am Ende des Tages kommt es darauf an welche Möglichkeiten für vernetze Anwendungen man den normalen Anwendern in den Teams in seinem Unternehmen geben kann. Ob es ein überall anerkannter Standard ist für den es überall unabhängige Tutorials gibt. Standards die auch neue Teammitglieder kennen und damit sofort loslegen können.

    Da kann Tobit meiner Meinung nach schon lange nicht mehr mithalten. Tut mir leid, ich glaube Tobit hat Zombieprodukte. Neben Apps für Facebookpostings und Fahrradschlösser und Tretböötchen und der Gastrohardwareschrott ist David leider mittlerweile auch so tot, dass sich eine freshe Firma wohl eher nicht dafür neu entscheiden würde.

    Gibt vielleicht aber noch wie in einer Sanduhr genügend Stammkunden. Man lebt als Hersteller vielleicht noch auskömmlich von den ARR. Von ältere Admins die nichts neues mehr lernen wollen und den Gong nicht gehört haben. Die Gewohnheit und Schwerfälligkeit binden aneinander bis eines Tages beim Kunden der neue IT-Leiter herein kommt und aufräumt.

    Innovativ war Tobit immer aber seit über zehn Jahren oder so gibt es keine neue zündende Idee die greift. Außer vielleicht mehr oder weniger aufgenötigt im Ahauser Umfeld. Eine als rebellisches Engagement für Drogenkonsum verkleidete nicht bewältigte Midlife Crisis eines Unternehmens ist nicht cool und macht es nicht jünger oder fresher.

    Sorry was war nochmal die Frage... :)

    Hey, so ganz verstehe ich noch nicht was das Ziel des Kunden ist. Ein CRM ist was anderes als ein Datenarchiv oder ein E-Mailserver. Wenn Geld in die Hand genommen wird braucht z.B. ein Sales- oder Marketingteam mit Blick nach vorne in dem CRM ein Lead Management das Funnels möglich macht, die Sales Pipeline anzeigt und KPI wie MQL und SQL trackt. Ab mittelgroßen Unternehmen wird man in dem CRM bei Opportunities und beim Closen wenigstens den ACV, je nach Geschäftsfeld MRR und ARR sehen und auswerten wollen.

    Beispiele für CRM sind Monday, Pipedrive, Weclapp, für mittelgroße und große Unternehmen Hubspot. Haben eigentlich alle eine Microsoft-Anbindung und ein Software-Ökosystem mit weiterer Software die sofort oder in Zukunft hilfreich oder notwendig für den Kunden sein kann.

    Sorry, David ist mE zu geschlossen, Insel, hat mW kein Ökosystem, schafft auf Gedeih und Verderb schon bei kleinen weiteren Anforderungen Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller, 2000er-like und ist einfach kein CRM. An sich ist David preiswert es gibt aber mW keine Managed Cloud Services, sodass es durch einzelne IT-Handarbeiten unter dem Strich alt und teuer werden kann.

    Hoffe das hilft etwas weiter oder trägt zur Diskussion bei.