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Q-103.039 - FileScan-Services

  • andev
  • 19. April 2025 um 11:08
  • 63 mal gelesen
  • Q-103.039 - FileScan-Services

    aus Tobit KB importiert - vom 01.02.2007 - Beitrag bei Tobit



    Problem


    Aus Programmen, die nicht mit dem FaxWare-Druckertreiber arbeiten können sowie von Nicht-Microsoft Windows Rechnern sollen Nachrichten über DvISE versendet werden.


    Antwort


    Diese Services bieten Ihnen die Möglichkeit, die DvISE-Dienste auch aus Programmen zu nutzen,die nicht mit dem FaxWare-Druckertreiber arbeiten können. Darüber hinaus ermöglichenSie den Nachrichtenversand von Computern, die unter einem anderen Betriebssystemals Microsoft Windows, Novell NetWare oder Linux arbeiten, wie z.B. DOS- oder AS400. Das Versenden vonNachrichten erfolgt durch einfaches Abspeichern von Dateien mit einer zuvor festgelegtenDateiendung in einem so genannten FileScan-Verzeichnis. In einer solchen Datei muss nebendem Nachrichtentext auch die Empfänger-Adresse (Faxnummer, eMail-Adresse etc.) enthaltensein. Diese wird über spezielle DvISE-Befehle, wie z.B. @@AN@@ oder @@NUMMER@@, angegeben. Die Datei ist als reine DOS-ASCII- oder PCL-Datei zu erstellen.

    Es können mehrere FileScan-Services eingerichtet werden, wobei jeder ein bestimmtes Verzeichnisauf neue Sendeaufträge überprüft. In der Konfiguration der FileScan-Services ist jeweilsdas zu überwachende Verzeichnis sowie die Dateinamen-Erweiterung, an der ein Sendeauftragerkannt werden soll, festzulegen.

    Um einen neuen FileScan-Service anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor: Wählen Sie denMenüpunkt »Konfiguration -> Services -> FileScan Services« und drücken Sie die Taste[EINFG] oder klicken Sie auf »Neu«, um einen neuen Eintrag zu erzeugen. Tragen Sie in dasentsprechende Eingabefeld den kompletten UNC-Pfad zu dem gewünschten Verzeichnis einund geben die zu berücksichtigende Datei-Extension an.

    Wenn z.B. alle Dateien als Sendeaufträge erkannt werden sollen, die mit der Extension».PCL« im Verzeichnis »DAVID\IMPORT« des DvISE Servers gespeichert werden, nehmen Siefolgenden Eintrag vor:

    \\Servername\Vol\DAVID\IMPORT\*.PCL

    Der User »DVU-Servername« bzw. »FaxWare User Servername« muss unbedingt Zugriff auf dieFileScan-Verzeichnisse besitzen, da dessen Account für die Bearbeitung der Aufträge genutzt wird.Der vordefinierte Standard-Service sollte nicht verändert werden.

    Sobald in einem FileScan-Verzeichnis eine Datei mit der festgelegten Extension gefundenwird, erfolgt deren Bearbeitung als Sendeauftrag. Anschließend wird die Datei aus dem FileScan-Verzeichnis gelöscht.

    Folgende Parameter stehen bei der Einrichtung der FileScan-Services zur Verfügung:

    Datenformat
    Bestimmen Sie das Datenformat für die Dateien, die in dieses Verzeichnis gelegt werden sollen.Dieser Eintrag ist entscheidend für die Konvertierung der Sendeaufträge.

    • (Standard)
      Die Sendeaufträge liegen im Format eines Epson-FX-80-Druckertreibers vor und werden indas Faxformat (TIFF G3) konvertiert.
    • PCL FAX
      Die Sendeaufträge wurden mit einem HP-LaserJet-kompatiblen Druckertreiber erstellt undsind für die Verarbeitung mit einem PCL-Konverter bestimmt. Um diese Funktion nutzen zukönnen, muss ein entsprechender Konverter (z.B. PCL Conversion Server) installiert sein.
    • Preprocessor
      Diese Auswahl ist für die Nutzung externer Konverter vorgesehen.
    • eMail
      Die Sendeaufträge liegen im ASCII-Format vor und werden zum Versand als eMail an DvISEPostMan übergeben.

      Durch die Verwendung des DvISE-Befehls eMails über die FileScan-Services erstellt und versendet werden. Auf diese Weise ist es möglich,HTML-Tags im Nachrichtentext zu verwenden. Bei der Bearbeitung des Versandauftrages durchdie FileScan-Services werden diese HTML-Tags dann erkannt und umgesetzt. Außerdem wird derNachrichtentext zusätzlich auch im reinen Textformat aufbereitet. So ist sichergestellt, dass dieenthaltene Information auch von Empfängern gelesen werden kann, die nicht über die Möglichkeitverfügen, HTML-eMails zu empfangen oder die diese Option deaktiviert haben.

    • VoiceMail
      Die Sendeaufträge liegen im Wave-Format vor und werden zum Versand an einen geeigne-tenCSS Port übergeben.
    • TMail (nur bei Einsatz des »Extended Telephony Module«)
      Die Sendeaufträge liegen im ASCII-Format vor und werden als TMail an einen geeignetenCSS Port übergeben.
    • »SMS«
      Die Sendeaufträge liegen im ASCII-Format vor und werden als SMS-Nachricht an einen CSSPort übergeben.

    Drucker
    Hier kann ein Druckerfilter ausgewählt werden, über den alle aus dem FileScan Service ver-sendetenDokumente automatisch ausgedruckt werden sollen.

    Formularlayout
    Wählen Sie ein zuvor erstelltes Formularlayout aus, das beim Faxversand überdiesen FileScan Service generell verwendet werden soll.

    Fehlerhafte Jobs ignorieren
    Falls diese Option aktiviert ist, werden Aufträge, die für DvISE unverständliche Befehle enthalten,nicht versendet. Statt dessen wird sowohl im Fehlerprotokoll als auch im Ausgangsver-zeichnisdes jeweiligen Benutzers eine Fehlermeldung erzeugt.

    Quittungsdatei
    Das Aktivieren dieser Option bewirkt, dass eine so genannte Quittungsdatei im FileScan-Ver-zeichniserstellt wird, die Aufschluss über den Status der Sendeaufträge gibt. Eine Quittungs-dateibesitzt die Extension ».$$$« und hat folgenden Aufbau:

    1. Zeile: Status (0=in Bearbeitung; 1=abgeschlossen)
    2. Zeile: Fehlernummer
    3. Zeile: frei
    4. Zeile: Fehlermeldung im Klartext

    Für FileScan Services mit dem Datenformat »PCL-FAX« ist die Erstellung von Quittungsdateiennicht möglich, da bei diesem Format der DvISE Service Layer die Datei nicht bearbeitet, sondern sofortan den PCL Conversion Server weitergibt, der die fertig konvertierte Datei dann in das API-Verzeichnisschreibt.

    Aktiver Zeitraum
    Sie können hier den Zeitraum angeben, in dem Sendeaufträge von diesem Service abgearbeitetwerden sollen. Aufträge, die außerhalb des aktiven Zeitraums aufgegeben werden,werden erst beim nächsten Erreichen des aktiven Zeitraums bearbeitet.

    Include-Datei
    Include-Dateien sind Textdateien, die neben beliebigem Text auch DvISE-Befehle enthaltenkönnen. Der Inhalt wird in den Nachrichtentext eingefügt. Die »Vorab-Include-Datei« wirdvor dem Nachrichtentext eingefügt.

    Eventuell enthaltene DvISE-Befehle können durch entsprechende Angaben im Text des Sendeauftragsüberschrieben werden. Der Inhalt einer »Abschluss-Include-Datei« wird hinter demNachrichtentext eingefügt. Hier enthaltene DvISE-Befehle überschreiben somit evtl. die in derVorab-Include-Datei oder im Sendeauftrag getroffene Einstellungen. Der Anwender hat alsokeine Möglichkeit, die Ausführung der Befehle in einer Abschluss-Include-Datei zu verhindernoder zu umgehen.

    • david

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