aus Tobit KB importiert - vom 24.08.2007 - Beitrag bei Tobit
Problem
Die Benutzer melden sich primär an einem Windows Domänencontroller an. Der DvISE Server greift mit »Winbindd« auf diese Domänenstruktur zu. In der Sambakonfiguration der Linuxdistribution ist definiert worden, das die Benutzer Zugriff auf die Verzeichnisse durch die Benutzerkonfiguration des Windows Domänencontrollers erhalten.
In der Linuxdistribution selber sind die Benutzer nicht eingerichtet.
Ist diese Konstellation für den Betrieb des DvISE-Server unter Linux ausreichend?
Antwort
Winbindd bietet eine Authentifizierung an einen Domänencontroller, wo wahlweise die Linuxdistribution als Domänencontroller dienen kann oder der Linuxserver den Zugriff auf die Verzeichnisstruktur über eine Windows Domänencontroller steuert.
Der Daemon »Winbindd« bezieht sich allerdings lediglich auf die Sambakonfiguration und nicht auf die Linuxdistribution selber. Damit sich ein Benutzer mit dem Tobit InfoCenter am Server anmelden kann, muss er sowohl in Samba als auch in der Linuxdistribution selber eingerichtet werden, was durch »Winbindd« nicht gewährleistet wird.
Hintergrund des doppelten Einrichten einen DvISE Benutzers ist, das der Benutzer einmal Verzeichniszugriff auf »LINUX-SERVER\DAVID\ARCHIVE« benötigt und das der Daemon »DvISE Service Layer« eine eindeutige Zuordnung für diese Benutzer besitzen muss. Der DvISE Service Layer ist ein Daemon der Linuxdistribution selber und kann daher die Benutzer lediglich anhand der LINUX-Verzeichnisbereichtigung zuordnen.
Beispiel:
Versendet ein Benutzer eine Nachricht aus dem Tobit InfoCenter, wird diese Datei im Verzeichnis »LINUX-SERVER\APPS\FAXWARE\OUT\API« abgelegt. Der DvISE Service Layer scannt dieses Verzeichnis und ordnet anhand der Attribute »Ersteller« und »Besitzer« der Datei die Nachricht dem Benutzer zu. Ist dieser Benutzer allerdings lediglich in Samba eingerichtet worden, ist der »Ersteller« und »Besitzer« der Datei für den Linuxserver in der Regel das Gastkonto.