aus Tobit KB importiert - vom 18.09.2003 - Beitrag bei Tobit
Problem
Die Benutzer authentifizieren sich über eine Domänencontroller am Samba-Server. Über den Daemon »PAM« prüft Samba die Zugriffsrechte anhand dieses Domänencontrollers. Dies Benutzer sind weder in der »SMBPASSWD« eingerichtet, noch am Linux-Server selber in der »PASSWD«.
Kann ein Zugriff der Benutzer mit dem Tobit InfoCenter über ein LDAP-Authentifizierungssystem durchgeführt werden?
Antwort
Leider haben wir im Moment für diese Problemstellung keine Lösung. Wir haben diese Anforderung allerdings aufgenommen und beschäftigen uns damit. Möglicherweise wird eine komfortable Lösung bei einem nächsten Release oder Service Pack realisiert sein.
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Der Daemon »PAM« bezieht sich lediglich auf die Sambakonfiguration und nicht auf die Linuxdistribution selber. Damit sich ein Benutzer mit dem Tobit InfoCenter am Server anmelden kann, muss er sowohl in Samba als auch in der Linuxdistribution eingerichtet werden, was durch »PAM« nicht gewährleistet wird.
Hintergrund des doppelten Einrichten eines DvISE Benutzers ist, das der Benutzer einmal Verzeichniszugriff auf »LINUX-SERVER\DAVID\ARCHIVE« benötigt und das der Daemon »DvISE Service Layer« eine eindeutige Zuordnung für diese Benutzer besitzen muss. Der DvISE Service Layer ist ein Daemon der Linuxdistribution selber und kann daher die Benutzer lediglich anhand der LINUX-Verzeichnisbereichtigung zuordnen.
Beispiel:
Versendet ein Benutzer eine Nachricht aus dem Tobit InfoCenter, wird diese Datei im Verzeichnis »LINUX-SERVER\APPS\FAXWARE\OUT\API« abgelegt. Der DvISE Service Layer scannt dieses Verzeichnis und ordnet anhand der Attribute »Ersteller« und »Besitzer« der Datei die Nachricht dem Benutzer zu. Ist dieser Benutzer allerdings lediglich in Samba eingerichtet worden, ist der »Ersteller« und »Besitzer« der Datei für den Linuxserver in der Regel das Gastkonto.