David-Client auf Laptop per ActiveSync??

  • Hallo zusammen,
    ein Mitarbeiter arbeitet per Laptop auch öfters von zuhause. Hierzu baut er eine VPN-Verbindung auf und der David-Client verbindet sich wunderbar über die IP-Adresse mit dem Server.
    Nur: versendet der Mitarbeiter eine Mail mit einem Anhang der größer als ca. 100 kb ist, dann dauert das ewig und der Client stürzt mit einer Fehlermeldung ab. Stellt er den Client über "Netz" auf "sehr langsam", dann können auch größere Dateien verschickt werden, aber das dauert mehr als ewig.
    Habe mal meinen Laptop mit nach Hause genommen und das ausprobiert, genau das selbe Problem. Verbinde ich mich per Outlook und ActiveSync, dann flutscht die Sache.
    Gibt es eine Möglichkeit, den David-Client per ActiveSync zu verbinden?
    Klar, ich kann natürlich auf dem Laptop auch Outlook einrichten, aber wenn das mit David ginge, dann hätten wir es halt einheitlich.

    Gruß
    MaHo

  • Der David Client Spricht über den Port 267 mit dem Servicelayer, per EAS ist

    das nicht möglich.


    Über VPN sollte das aber gut klappen, solange die Latenz (Ping) und Bandbreite

    reicht.


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  • Latenz und Bandbreite sind wohl in Ordnung, sonst hätte ich ja von mir zuhause sowohl bei David-Client mit VPN, als auch per Outlook mit ActiveSync die Probleme. Aber Outlook mit ActiveSync klappt ja.

    Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als auf dem Laptop Outlook oder einen anderen Mailclient zu installieren.

    Ausser hier hat noch jemand eine Idee / Lösung parat.

  • Wenn es bei User A klappt und bei User B nicht, würde wie gesagt die Latenz und Bandbreite an beiden Standorten prüfen. Außer der Client ist soooo schwach ;)


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  • Das Problem haben beide User.
    Nur User B (also ich), habe zum Testen meinen Laptop mit David-Client mit nach Hause genommen.
    VPN-Verbindung aufgebaut, 150 kb Datei ans Mail gehängt, gesendet und gewartet, gewartet, gewartet.

    Dann kam Fehlermeldung und Neustart des Clients.

    Alternativ an meinem Rechner zuhause mit Outlook Zugriff per ActiveSync --> läuft Problemlos.

    Also selber Standort, selbe Latenz, selbe Bandbreite, unterschiedliches Verhalten

  • Das EAS Protokoll ist für die Nutzung über Mobile Netzwerke entwickelt worden und daher nicht so anfällig für Schwankungen in der Latenz und Bandbreite. Da ist die Verbindung über den SL schon anfälliger, da sie für die Lokale Nutzung entwickelt wurde. Aber eben auch immer wieder für die Mobile Nutzung optimiert wird.


    Ein Virenscanner/Firewall die zu tief in die Verbindung schaut ?


    Ich nutze bei Homeoffice Plätzen immer nen Outlook Client per EAS, wenn der Kunde kein XenApp/Desktop hat, gerade weil das früher nicht wie gewünscht geklappt hat.


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  • Bei Exchange ActiveSync werden nur die notwendigen Informationen der Mails / Kontakte / etc. übertragen. Wie stylistics schon gesagt hat, "das EAS Protokoll ist für die Nutzung über Mobile Netzwerke entwickelt worden und daher nicht so anfällig für Schwankungen in der Latenz und Bandbreite. "


    Wenn du den david Client nutzt, sind das viel mehr Informationen. Z.B. die dic.cfg, die die serverseitigen Clienteinstellungen beinhaltet, oder die verschiedenen Dateien, aus denen der david Client die Mails zusammensetzt.


    Ich habe beispielsweise einen david Server in der Cloud liegen, und merke auch da schon, dass das Versenden von Mails, auch schon ohne Anhänge, im Vergleich zu einem lokalen Server eine Ewigkeit dauert. Hängt man noch eine Datei an, hängt sich der Client auch mal für ne Minute auf.

    Sowohl der Server, als auch der Client sind mit ner GBit-Leitung angebunden, also kann es nicht daran liegen.


    Das liegt also wirklich daran, dass Server und Client nicht im selben Netzwerk sind. (Wenn man sich mit einem david Client an einem Server anmelden möchte, der nicht im selben Netzwerk ist, bekommt man übrigens auch eine Meldung, dass es dadurch zu starken Performanceeinschränkungen kommen kann.)


    Gruß

  • ch habe beispielsweise einen david Server in der Cloud liegen, und merke auch da schon, dass das Versenden von Mails, auch schon ohne Anhänge, im Vergleich zu einem lokalen Server eine Ewigkeit dauert. Hängt man noch eine Datei an, hängt sich der Client auch mal für ne Minute auf.

    Sowohl der Server, als auch der Client sind mit ner GBit-Leitung angebunden, also kann es nicht daran liegen.

    WIeos hast du den dann in der Cloud wenn es doch so viel langsamer ist?

  • WIeos hast du den dann in der Cloud wenn es doch so viel langsamer ist?

    Ganz einfach: Zu teure Anschaffungs- und Wartungskosten, außerdem haben wir nur eine dynamische IP-Adresse, so dass die Gegenstellen die E-Mails nicht annehmen. Wir müssten über einen Provider senden, was nicht gewünscht ist.

    So liegt die VM jetzt bei einem seriösen Hoster, mit statischer IP, fast 100% Verfügbarkeit und ohne weitere Wartungskosten.

    Dass der Client beim Versenden ein bisschen länger braucht, ist in unserem Fall nicht störend, da kaum E-Mails mit Anhängen versendet werden.

  • Ganz einfach: Zu teure Anschaffungs- und Wartungskosten, außerdem haben wir nur eine dynamische IP-Adresse, so dass die Gegenstellen die E-Mails nicht annehmen. Wir müssten über einen Provider senden, was nicht gewünscht ist.

    So liegt die VM jetzt bei einem seriösen Hoster, mit statischer IP, fast 100% Verfügbarkeit und ohne weitere Wartungskosten.

    Dass der Client beim Versenden ein bisschen länger braucht, ist in unserem Fall nicht störend, da kaum E-Mails mit Anhängen versendet werden.

    Ok hab ich verstanden und kann ich nachvollziehen.

    Ich hatte ja mal überlegt unseren gesamten Server komplett in die Cloud zu legen, aber davon haben ja hier und auch in anderen Foren alle abgeraten.

    Wir würden dann auch mit der Internetgeschindigkeit von 50/10 (im maximalen Fall) arbeiten und nicht mit 1Gbit Verbindung zum lokalen Server.



    Wenn der Mitarbeiter sowieso schon eine VPN Verbindung in die Firma hat wiso lässt Du Ihn dann nicht per RDP auf seinen Firmen PC.

    Das würde das ganze dann eigentlich deutlich beschleunigen. So machen wir es in der Regel dann auch wenn noch von zu hause gearbeitet werden muss.