Mobiler Zugriff auf David, Speziallösung gesucht

  • Hallo!


    wir nutzen David seit vielen Jahren weltweit. Dazu haben wir sowohl in Deutschland als auch in Hong Kong und USA jeweils einen Server stehen und diese replizieren sich miteinander. Dokumente sind somit überall vorhanden, die Nutzerkonten aber nur jeweils bei dem Server, der der Region des Mitarbeiters am nächsten ist. Die Mitarbeiter, die nicht genau an der Lokation des Servers sind, verbinden sich meist via Remote Desktop auf den Terminal-Server, von dem aus sie sich beim David anmelden können-


    Wir haben zum Beispiel auch Büros in Shanghai/China oder in Tokyo/Japan. Diese Mitarbeiter verbinden sich mit ihrem Macbook via Remote Desktop nach Hong Kong.
    Diese Mitarbeiter beschweren sich über häufig zu hohe Latenzen bei der Verbindung, die die Arbeit beschwerlich machen. Zudem würden sie gerne auch im Zug oder Flugzeug ohne Internet-Verbindung auf Ihre Mails zugreifen können um weiter zu arbeiten.


    Auf dem iPhone mit ActiveSync/Exchange hat man - zeitlich frei einstellbar - die Mails der letzen Tage immer auf dem Gerät und kann auch ohne Internet-Verbindung diese Mails lesen und beantworten, etc. Die vielen weiteren Ordner in denen wir Datenblätter, Dokumente, Verträge und sonstige wichtige Inhalte für alle Mitarbeiter weltweit zur Verfügung stellen, sind aber leider auch mit einer Netz-Verbindung nicht nachladbar.


    Frage 1: Kriegt man es auch auf einem normalen Mac irgendwie hin, dass man - genau wie auch am iPhone - immer die EMails der letzten Tage lokal auf dem Rechner hat und auch offline arbeiten kann?
    Mein Kollege hat es probiert, aber irgendwie gab es dann ein Problem mit Lizenzen oder sowas. Ich habe es nicht ganz kapiert, jedenfalls klappte es am Ende nicht.


    Frage 2: Wie könnte man bewerkstelligen die Dokumente aus David auf Wunsch und natürlich nur bei Internet-Verbindung nachzuladen, ohne diese komplett auf das eigene Gerät zu kopieren (was bei über 1 Terrabyte Datenmenge eh nicht ginge)?
    Gibt es eventuell irgendwelche Tools oder Software von externen Anbietern? Bitte immer bedenken, dass die Kollegen leider ziemlich Apple Macbook-lastig sind....


    Gruß,
    Thorsten

  • ich befürchte dass du in dieser konstellation (verteile server, schlechte latenzen/bandbreite, mac clients, offline arbeiten) mit david langfristig nicht glücklich wirst.
    EAS anbindung an macs geht soweit ich weiß nicht (auch nicht via mac outlook). wir haben alle kunden mit ähnlichen anforderungen mittlerweile auf andere produkte umgestellt. da tobit dinge wie facebook integration für wichtiger hält als eine gescheite synchronisierung / offline client wird sich hier in absehbarer zukunft vermutlich auch nicht viel bewegen.

  • Könnte man das nicht ganz klassisch mit IMAPs lösen?
    Ich habe das bei einem MAC-Kunden mit Thunderbird gelöst (ja, den gibts auch für MacOS) und das funktioniert einwandfrei. Ist bei der Installation zwar etwas aufwändiger, läuft aber problemlos. Kalender/Kontakte kann man ebenfalls mit CalDAV / CardDAV abgleichen und die Dokumente wahrscheinlich auch, wenn sie im TAS liegen. Das habe ich allerdings noch nicht getestet.


    Viele Grüße, Jörg.

  • Für Umgebungen mit langsamer Internetverbindung ist die Webbox gedacht. Die funktioniert auch auf MACs.
    Ansonsten hilft nur Umstellen auf qualitativ hochwertige Notebooks mit Windows Betriebssystem.
    Da ist eine Replikation möglich, die auch Offline funktioniert.


    Apple hat einen Kundenmarkt, der hauptsächlich am schicken Design interessiert ist.
    Bei vergleichbarer Rechenleistung der CPU und der verbauten Chipsätze kosten die Apple Notebooks mehr als das Fünffache hier in Deutschland gängiger Notebooks. Es wird billiger werden, jedem betroffenem Mitarbeiter ein aktuelles Windows-Notebook für den Firmengebrauch zu schenken als zu versuchen, das beschriebene Apple-Problem durch diverse Kunstgriffe auch nur einigermaßen in den Griff zu bekommen.


    Hier in Europa werden die Apple Kisten hauptsächlich zum Protzen und weniger zum Arbeiten gekauft. Folglich wird kaum ein Hersteller viel Aufwand treiben, um für berufliche Anwendungen gedachte Programme darauf abzustimmen. Zudem ist abzusehen, dass die Apple-Hype durch verbessertes Design der Windows Notebooks den Bach runter geht.


    Note bene: Zum Offline Lesen von eMails genügt ein Smartphone oder ein kleines Tablet. Richtig eingerichtet ermöglicht die Exchange Active-Sync Funktion genau das. Aber solange Apple es nicht in den Griff bekommt, seinen MacBooks ein einfaches Exchange Active Sync beizubringen, werden die Kisten weiterhin nur zur Show dienen. Vernünftig arbeiten kann man damit nicht.


    Was den Seitenhieb auf die Facebook-Lastigkeit von Tobit.Software angeht: Der Vorwurf ist berechtigt. Aber Tobit ist nun mal in erster Linie eine Marketingfirma. Und hat mit chayns einen ganz guten Einstieg in die Werbebranche geschafft. Spätestens mit der Einführung der deutlich höheren Bußgelder für Datenschutzverstöße (> 5% des Jahressumsatzes eines Konzerns) wird sich 2018 endlich vieles ändern. Dann ist auch mit dem Verkauf von Adressen via Facebook nicht mehr so viel Geld zu verdienen.

  • Was den Seitenhieb auf die Facebook-Lastigkeit von Tobit.Software angeht: Der Vorwurf ist berechtigt. Aber Tobit ist nun mal in erster Linie eine Marketingfirma. Und hat mit chayns einen ganz guten Einstieg in die Werbebranche geschafft. Spätestens mit der Einführung der deutlich höheren Bußgelder für Datenschutzverstöße (> 5% des Jahressumsatzes eines Konzerns) wird sich 2018 endlich vieles ändern. Dann ist auch mit dem Verkauf von Adressen via Facebook nicht mehr so viel Geld zu verdienen.

    Tobit wirbt für David mit "david® erhöht den Takt: In nur einer einzigen Software finden Sie, wofür Sie bisher Dutzende unterschiedliche Programme und Geräte benötigten. Nur einer der Gründe, warum zehntausende kleine und mittelständische Unternehmen heute auf die in Europa führende Software für Information, Kommunikation, Organisation und Teamwork setzen."
    Lies auch mal diese gesamte Seite:



    Die eindeutige Message ist: Hier wird ein perfektes Tool für Unternehmen verkauft, welches weit mehr als nur ein eMail Programm ist. Information, Kommunikation, Organisation und Teamwork, übersetzt: Es werden nicht nur eMails verwaltet, sondern auch andere Kommunikation wie FAX, sämtliche wichtigen Dokumente sind ebenfalls via David im Direktzugriff, die Mitarbeiter haben ein Chat-Tool, es gibt Adressverwaltung, Terminverwaltung, auch mit Unterstützung der weltweiten Nutzung via mobiler Geräte (wozu ich auch Laptops zähle).


    Wir finden David seit vielen Jahren Mega-geil.



    ABER wie es immer so ist: Es gibt auch etwas zu meckern. Das ist in Ordnung so, denn nobody is perfect.


    Doch leider ist das größte Problem bei Tobit: Es werden die BASIS-BEDARFE von Unternehmen, die das professionelle Tool David nutzen, scheinbar als weniger wichtig angesehen als multimediale Spielereien.



    Zum Beispiel gibt es schon ewig das Problem, dass man Teile von Excel -Tabellen bis heute noch immer nur als Grafik in ein e-Mail einfügen kann anstatt als Tabelle. Das ist unprofessionell und muss korrigiert werden. Aber niemand nimmt es ernst oder wichtig.


    Die Replikation ist unnormal langsam und sollte mal neu programmiert werden. Sie braucht sogar ewig wenn es über etliche Ordner gar nichts zu replizieren gibt. Da ist etwas faul. Der Sync zwischen unseren Servern in Hong Kong in Deutschland dauert selbst dann mehr als 30 Minuten, wenn keine einzige Mail repliziert werden muss. Es kommt uns so vor als wenn er für jedes einzelne gesendete Byte einen Handshake von der Empfängerseite abwartet und bei der Latenz nach Hong Kong dauert das natürlich ewig.




    Viele Anwender sind heute mobil unterwegs und wollen auf David zugreifen. Das Macbook hat hier einen respektablen Verbreitungsgrad, was auch der Grund dafür ist, warum fast sämtliche Software heutzutage auch Mac OS kompatibel angeboten wird. Gerade wenn Tobit sehr multimedial aktiv sein will, müssen sie den Mac zu 100% in die Strategie einbinden, wenn auch fast immer nur als Client und nie als Server.



    ActiveSync Exchange ist zwar schön, aber auch das löst nicht alle Probleme und es wäre gemein, da nun über Apple her zu ziehen, denn auch auf dem PC sind damit nicht alle Probleme gelöst.


    Stattdessen wäre es viel sinnvoller wenn Tobit neue Mobile Clients für Mac und PC anbieten würde, die es erlauben einen Teil offline zu halten und einen anderen Teil nur bei Online-Verbindung auf Anforderung zu "pullen".


    Man müsste für jeden Ordner (Eingang, Ausgang, Archive, Dokumente, Adressen, Kalender, usw) einstellen könnte, ob und in welcher Weise dieser auf den mobilen Client (Laptop) synchronisiert wird. Derzeit habe ich ja nur die mega-lahme Replika, die komplette Ordner holt und bei der Synchronisierung auch noch total abschneckt.


    Das kann Tobit sicher besser machen!
    Wunsch-Einstellungen wären z.B. im Eingang/Ausgang braucht man nur die letzten 7 Tage, der Rest "auf Anforderung". Bestimmte Adressordner würde man "komplett" syncen, andere aber auch nur "auf Anforderung". Die meisten Dokumente ebenfalls nur "auf Anforderung" usw.


    Also neue Features wären eine Zeiteinstellung (so wie es beim iPhone mit Activesync auch geht....3, 5, 7 Tage oder so) und "Nur auf Anforderung". Letzteres würde dann heißen man sieht die Einträge im Verzeichnis, aber erst beim Anklicken werden diese auch vom Server übertragen, sofern eine Verbindung zum Netz vorliegt.
    Und natürlich, ganz wichtig, die Replika selbst muss einmal runderneuert werden, um diese Features zu unterstützen und mit den Latenzen des Internets besser klar zu kommen!

  • Bis auf neue Marketing Begriffe und Andeutungen, welche hier im Forum unter "Tobit angekündigt" zu finden sind eigentlich nicht.
    Es wurde erwähnt das man an Moderneren Übertragungs Protokollen für die Anbindung von Clients arbeitet, ich wäre positiv überrascht wenn davon was den Weg in das Rollout am 24.04 finden würde.


    Bietet seit über zehn Jahren Systemhaus Lösungen für kleine bis mittlere Kunden an.
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  • Ich möchte mal wieder dieses Thema wach-rütteln.

    Gibt es mittlereweile eine Lösung (z.B neuer Editor im David) mit der man emails auch ohne Netz eingeben kann, die dann halt erst übertragen werden, wenn wieder Netz da ist?


    Beispiel: Ich sitze im Zug, antworte auf eine email, Verbindung instabil und bricht ab, der Cursor bleibt stehen und ich kann nicht weiter tippen, bis wieder Netz da ist..

    Das müsste nicht so sein, wenn der Email Editor einfach nur unabhängig vom Netz wäre!


    Mit dem iPhone und ActiveSync Exchange geht das, aber mit dem Editor im David Client geht es nicht und mit einer RDP Verbindung auch nicht.

    So schwierig kann es doch nicht sein, den Editor im David-Client Netz-unabhängig laufen zu lassen!?


    Oder ist schon etwas in der Pipeline?

  • Wie wäre ein EAS fähiges Programm für Windows wie Outook ab 2013 oder die Windows 10 Mail App...


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  • Das geht grundsätzlich schon seit mehr als 10 Jahren.
    Dabei wird das Feature Mobil-Synchronisation genutzt.
    Offline wird geschrieben und sobald die Internetverbindung läuft wird mit dem David-Server synchronisiert.
    Natürlich lassen sich empfangene eMails auch Offline lesen.

    Auf David-Servern, bei denen es während der Installation nicht aktiviert wurde, lässt es sich problemlos nachträglich aktivieren.

  • Das geht grundsätzlich schon seit mehr als 10 Jahren.
    Dabei wird das Feature Mobil-Synchronisation genutzt.
    Offline wird geschrieben und sobald die Internetverbindung läuft wird mit dem David-Server synchronisiert.
    Natürlich lassen sich empfangene eMails auch Offline lesen.

    Auf David-Servern, bei denen es während der Installation nicht aktiviert wurde, lässt es sich problemlos nachträglich aktivieren.

    Du meinst die Replikation. Dabei hätte der Benutzer sämtliche Mails im Eingang und Ausgang (und weitere Ordner, die zur Replika freigegeben sind) auf sein Laptop repliziert. Das ist definitiv NICHT gewünscht, denn wenn ein Mitarbeiter uns verlässt, hätte er sämtliche Daten auf seinem Rechner und das ist ein hohes Risiko.


    Die Mitarbeiter sollen den David Client benutzen, egal ob sie im Büro oder außer Haus sind.

    Sind sie außer Haus ohne Internet, können sie auch auf nichts zugreifen. Aber wenn die Verbindung da ist, sollen sie auf Mails antworten können.

    Aber wenn man sich im Editor für Mails bereits befindet, dann muss der Editor zwingend unabhängig von der Internet-Verbindung arbeiten. Derzeit überträgt der Editor jeden einzelnen eingetippten Buchstaben sofort übers Netz, was bei instabilen oder langsamen Verbindungen die Arbeit unmöglich macht. Mitten im Satz bleibt der Cursor stehen, usw.


    Die Lösung via EAS fähiger Drittanbieter Software mag gehen, hat aber etliche andere Nachteile.


    Es wäre ein kleiner Schritt für Tobit den im Client integrierten Editor Netz-unabhängig zu machen.

    Erst wenn man "Versenden" klickt, darf die Mail lokal "in Transit" und wird dann bei bestehender Verbindung automatisch versendet. Aber das reine "Schreiben der Mail", darf nicht von der Netz-Verbindung abhängig sein.


    Ich denke fast alle David-Nutzer haben externe Mitarbeiter und entsprechend auch dieses Problem.

    RDP hilft hier nicht, denn auch dort ist das Problem identisch.


    Ich wollte eigentlich nur wissen, ob eine solche Korrektur des Editors in Arbeit ist bei Tobit oder ob es heute vielleicht schon irgendwie geht. Es wäre eigentlich die wichtigste Funktion überhaupt. Externes Arbeiten im Editor muss immer gehen, auch ohne "alles auf den lokalen Rechner zu replizieren"


    Gruß,

    Thorsten

  • das problem besteht schon immer. alle lösungen dafür wurden hier bereits erwähnt (EAS, IMAP, Replika). ich würde nicht davon ausgehen dass tobit einen (halb-) offline fähigen client noch zu unseren lebzeiten veröffentlicht.


    entgegen deiner aussage ist das kein problem vom editor sondern vom client an sich. es gibt keinen lokalen transit. der gesamte client läuft komplett online.

  • "Du meinst die Replikation. Dabei hätte der Benutzer sämtliche Mails im Eingang und Ausgang (und weitere Ordner, die zur Replika freigegeben sind) auf sein Laptop repliziert. Das ist definitiv NICHT gewünscht, denn wenn ein Mitarbeiter uns verlässt, hätte er sämtliche Daten auf seinem Rechner und das ist ein hohes Risiko."

    Das ist nur eines der Risiken, wenn Ihr Betrieb mit dem Prinzip "Bring your own device" arbeitet.
    Der System-Administrator ist in der Pflicht, die Geschäftsführung über die Risiken zu informieren.
    Mal ganz davon abgesehen, dass rund 70% aller privat genutzten Rechner mit Schadcode infiziert sind.

  • Ich denke fast alle David-Nutzer haben externe Mitarbeiter und entsprechend auch dieses Problem.

    RDP hilft hier nicht, denn auch dort ist das Problem identisch.

    WIr haben auch 3 Außendienstmitarbeiter, 2 davon mit WIndows Rechner und 1 mit Mac.

    Der mit Mac meckert (verständlicher Weise) da es auch extrem langsam ist etc.

    Wurde schon besser das wir nun VDSL 50/10 haben vorher kam nur von 16/2 kam 8/0,8mbit an...


    Hier gibt es schlicht weg nur die Möglichkeit auf MS Exchange bspw zu setzen da es dort funktioniert. Bei uns im Haus ist man aber mit David doch sehr zufrieden (ich persönlich könnte mir schon vorstellen auf Exchange zu wechseln) und daher wird es nicht passieren.


    Die Windows REchner sind mit Mail von Windows 10 verlinkt bzw bei mir mit Outlook 365.

    Das klappt ;)


    Mac schaut halt in die Röhre :D