Kostenvorteil David gegenüber Exchange für kleine bis mittelgroße Betriebe

  • Wenn ich mir die aktuellen Preise für Exchange ansehe, dann gibt es nun einen recht interessanten Kostenvorteil von David gegenüber Exchange.
    Eine Small Business Version gibt es nicht mehr.


    Das aktuelle Exchange setzt mindestens einen laufenden Windows 2008 R2 Server oder Windows 2012 R2 Server voraus.
    Bei W2012 sind die CALs noch nicht im Basis-Preis inbegriffen, ergo bedeutet das ~ 760,- € netto fürs Betriebssystem.
    Darauf aufgesetzt wird Exchange 2013, was noch einmal mit 710,- € zu veranschlagen ist.
    Hinzu kommt eine 5-User Exchange Lizenz, die auf 390,- € kommt.
    Die Kosten der Outlook-Clients sind meines Wissens nach ebenfalls nicht enthalten.


    David hingegen benötigt nur ein Windows 8.1, Windows 2008 R2 Server oder Windows 2012 R2 Essentials als Betriebssystem.
    Letzteres ist für ~ 380,- € erhältlich. Darin sind 25 User-Lizenzen enthalten.
    Nimmt man die Lizenzkosten für ein David 5/1 bei Neukauf einigermaßen realistisch mit 585,- an, dann macht das ~ 895,- € Ersparnis bei der Investition für einen neuen Server aus.
    Wohlgemerkt - das bezieht sich auf 5 User!


    Bei 10 Exchange-Usern ist die Ersparnis etwas geringer, beträgt aber immer noch ~ 860,- €.
    (Die realen zahlen werden je nach Marge des Fachhändlers und dessen Einkaufsquellen etwas variieren).


    Die Investition für einen neuen Server steht in Kürze für viele Betriebe an, denn Windows Server 2003 kann ab Ende Juli nicht mehr sicher betrieben werden.

  • Wenn ich mir die aktuellen Preise für Exchange ansehe, dann gibt es nun einen recht interessanten Kostenvorteil von David gegenüber Exchange.


    Und wenn ich mir aktuell Preise und Qualität der Tobit Updates anschaue, dann kriege ich nach wie vor einen ziemlich starken
    Brechreiz!


    Die Rechnung geht nicht auf, weil es sich A) bei Windows Server 2008 R2/2012 R2 um ein völlig anderes Produkt handelt, dass weder mit Windows 8.x, noch der billig Variante "Windows Server Essentials" zu vergleichen ist und B) die Kosten für Sitecare wissentlich oder unwissentlich nicht mit einbezogen wurden! Während Exchange Server und Outlook Updates nach wie vor kostenlos sind, und somit u. a. auch ein kostenloses Update der Clients auf das kommende "Windows 10" gewährleistet ist (die Kosten für das OS als solches lassen wir mal außen vor), verlangt Tobit für seine teils betriebsstörenden Updates völlig überhöhte Preise. Das führt dann soweit, dass fehlerhafte Updates wieder stundenlang mit administrativem Aufwand entfernt werden müssen. Rechnet man die Störung mit einem Stundensatz von durchschnittlich 140 Euro, kommen schnell einige tausend Euro auf dem Tobit Aufwandskonto zusammen.


    Viele Arbeitnehmer nutzen Outlook privat und sind den Umgang mit dieser Lösung bereits seit Jahren gewohnt, daher muss man auch die Kosten für Tobit-Schulungen (intern/extern) mit in die Kostenrechnung einbeziehen. Welche Lösung dann auf Jahre gerechnet wirtschaftlicher ist, muss jedes Unternehmen für sich entscheiden. Viele Lösungsansätze sind in der Tobit Software sicherlich gut gedacht, aber letztendlich nur mangelhaft bis ungenügend programmiert und implementiert. Grundsätzlich gilt: Was man billig kauft, kauft man 2 Mal... Und das gilt insbesondere für Software aus Ahaus, dessen Hersteller sich hauseigene Fehler mit jedem Update wieder und wieder teuer bezahlen lässt. Daher sollte man sich die Anschaffungskosten und damit verbundenen Kosten für Sitecare nicht durch die oben aufgestellte Milchmädchenrechnung künstlich schön rechnen. Wenn man schon eine Kostenaufstellung macht und von einem klaren Kostenvorteil gegenüber Exchange spricht, dann bitte einigermaßen sachlich und realistisch oder besser gar nicht. Höhere Anschaffungskosten zahlen sich schließlich nicht nur bei Software durch höhere Qualität und wesentlich geringere Betriebskosten vielfach aus. Sorry, aber ich kenne keinen Bauunternehmer, Elektriker oder Tischler, der sein Equipment aufgrund der günstigen Anschaffungskosten bei Aldi oder Lidl kauft.

  • Exchange Updates sind nach wie vor kostenlos

    Das stimmt so nicht ganz. Software Assurance kostet bei Exchange genauso und ist teurer. Zudem ist das Warten und Betreiben eines Exchange Servers durch die Verflechtung an andere Dienste aufwendiger als bei David.

    Viele Arbeitnehmer nutzen Outlook privat und sind den Umgang mit dieser Lösung bereits seit Jahren gewohnt

    Und jedes mal wenn Microsoft das Office Paket updaten tut auf die nächst höhere Version, finden sich die User nicht mehr zurecht und kaufen massenweise Video2Brains, Bücher oder müssen auf Schulungen.
    Den Punkt mit zurechtfinden und Kosten für Schulung kann man hier vernachlässigen in diesem Vergleich.

    Was man billig kauft, kauft man 2 Mal... Und das gilt insbesondere für Software aus Ahaus, dessen Hersteller sich hauseigene Fehler mit jedem Update wieder und wieder teuer bezahlen lässt.

    Microsoft baut in seine Produkte auch Fehler ein, sogar mit dem Resultat, dass diese nicht so schnell behoben werden wie von Tobit. Bei Tobit ist der Fehler schnell übermittelt und wird von denen wahrgenommen. Bei Microsoft warte ich teilweise immer noch bei einigen Produkten auf Fixes und das seit Jahren. Und da kann ich noch so viele Mails schreiben, da tut sich nix.


    Zudem haben viele andere Hersteller bereits den gleichen "Bezahlweg" eingeschlagen. Vorreiter Adobe hat ja damit angefangen. Und ich glaube kaum, dass Microsoft nicht diesen Weg gehen wird. Sieht man ja jetzt schon an den Cloud Produkten. Auch hat Microsoft eh schon einen vor den Latz geknallt bekommen. Das is auch der Grund warum die nun ihr Betriebssystem kostenlos anbieten. iOS und Android sind bereits kostenlos. Das große Geld machen die mit den Apps und Cloud Diensten und Microsoft ist da immernoch klar hinterher. Haben aber nun erkannt dass die mit ihrem Betriebssystem allein kein großes Geschäft mehr machen. Das wird sich sicher einiges ändern was das bezahlen von Diensten angeht.


    In diesem Forum wurde das Thema "wer ist günstiger" schon oft diskutiert. Ich denke bisher nie mit einem Ergebnis. Bei diesem Produkt sollte man nicht auf das Geld achten als primären Kaufgrund sondern auf die Funktionalität, die man benötigt. Dieses Spielchen wer ist günstiger, wer teurer könnten wir hier ewig weiterführen mit verschiedenen Szenarien oder Beispielen. Zu einem klaren Ergebnis würden wir nie kommen.

  • Hallo,


    ich kann Arno und JackC nur beipflichten. Seit dem Wegfall des Small Business Server ist Exchange für Kleinbetriebe eigentlich
    keine Alternative mehr, und das nicht nur aus Kostengesichtspunkten. Die aktuellen Exchange Versionen werden mehr und mehr
    über Powershell Scripts gesteuert bzw. konfiguriert. Die Assistenten die Teil des Small Business Servers waren, und Exchange
    auch im Kleinbetrieb beherrschbar machten, sind kein Bestandteil einer eigenständigen Exchange Installation.


    Wenn man Exchange und Tobit gegenüberstellt, müsste man preislich auch eigentlich eher mit David.mx vergleichen, weil hier
    wie bei Exchange keine ISDN Kommunikation im Preis enthalten ist, und ebenfalls ein Client zusätzlich benötigt wird. Letzteren
    Punkt kann man in vielen Fällen vernachlässigen, da in den meisten Firmen Office Lizenzen vorhanden sind. Da es keine
    kommerziell verwendbaren Office Lizenzen ohne Outlook gibt, ist dieses somit i.d.R. vorhanden.


    Ich habe einfach Mal eine aktuelle Preisaufstellung von david, david.mx sowie der Exchange Alternative Kerio Connect aufgestellt
    (alle Preise netto):


    david
    Einmalkaufpreis: 845.00, Wartung erstes Jahr: 412.80, Wartung Folgejahre: 412.80


    david.mx
    Einmalkaufpreis: 0.00, Wartung erstes Jahr: 293.28, Wartung Folgejahre: 293.28


    Kerio Connect (inkl. ActiveSync/Virenschutz)
    Einmalkaufpreis: 426.00, Wartung erstes Jahr: 0.00, Wartung Folgejahre: 154.00


    Alle genannten Produkte lassen sich im Gegensatz zum Exchange sowohl auf einem Client Betriebssystem (Windows 7 oder 8.x)
    oder auch auf den kleinen Varianten der Microsoft Server Betriebssysteme (Foundation oder Essentails) installieren.


    Wenn man nur auf das erste Jahr schaut, liegt david.mx preislich vorne, rechnet man für 2 oder mehr Jahre dreht sich der
    Preisvorteil in Richtung Kerio Connect. Der Kosten für den klassischen David Server lassen sich nur argumentieren, wenn man die
    zweifelsfrei vorhandenen Alleinstellungsmerkmale dieses Produktes nutzen will.


    Viele Grüße
    Jens Osterwohldt

    Wir unterstützen Administratoren bei David Problemen, oder helfen bei der Migration zu Kerio Connect (ebenfalls von AVM KEN! 4).

  • Also hier ist derzeit beides im Einsatz und Tobit fliegt raus :rolleyes:


    Jungs, wir wollen uns nicht streiten und sollten akzeptieren, dass jeder seine eigene Meinung zu dem Thema hat. Ich habe meine, und die vertrete ich auch. Ihr habt Eure, und das ist auch okay. Bei den Sitecare Preisen blickt mehr oder weniger niemand so richtig durch, deshalb ist ein direkter Vergleich auf Heller und Pfennig eh nicht möglich. Unsere MA beherrschen (bis auf sehr wenige Mädels) allesamt Outlook und kein einziger (neuer) MA kennt den David Client. Das spricht eigentlich für sich...


    Jack: Mit der SA gibt es soweit ich weiß Support und das Recht auf neue Versionen upzugraden (meinetwegen auf Exchange 2016). Das allerdings nur als VL-Kunde. Wenn Du es genauer wissen möchtest, muss ich nachfragen. Aktuelle Exchange und Outlook Updates sind und bleiben nach meinem Kenntnisstand ebenso kostenlos wie SQL- und Windows Server 20xx Updates.

  • Hallo


    Gebe hier auch noch meinen Senf dazu.


    Wir haben auch wegen den kostenpflichtigen (SiteCare) Updates von David auf Exchange gewechselt (SBS 2011, da ist der Exchange inbegriffen). Aus Kostensicht ist das mit dem Exchange wohl etwas teurer, als David (vor allem, da es künftig ja bekanntlich keine SBS Version mehr gibt).
    Wir waren vorher > 10 Jahre David Kunden, aber die Preispolitik von David hat uns zu diesem Schritt bewegt. Ein Grund für eine David Installation ist aus meiner Sicht heute nur noch die Fax-Lösung.
    Vor allem Fernzugriff ist mit Exchange viel einfacher und sicherer zu bewerkstelligen.


    Trotz der Preisdifferenz würde ich mich heute wieder für Exchange entscheiden, ist halt ein Microsoft -Produkt, und läuft demzufolge reibungslos mit anderen Microsoft Produkten zusammen.


    Gruss Meierjo

  • exchange hat leider den nachteil mit den relativ hohen folgekosten und der nötigen hardware.
    bei 2010 waren es glaube 4GB ram die MS pro rolle empfohlen hat, wie es bei 2013 ausschaut weiß ich nicht - dürfte aber in summe auch nicht weniger sein. dazu kommt die backup software, brick level sollte man schon haben - wird auch teuer.


    wir haben hier vor ca. 2 1/2 jahren die letzte david lizenz verkauft. seit dem nur noch kerio connect (und vereinzelt exchange). der unterschied für den kunden ist gewaltig. keine fragwürdigen updates mehr, überschaubare preise und vor allem läuft der kram wie er soll und man muss nicht bei jedem neuen update zittern was jetzt wieder im eimer ist. der support aufwand für uns ist unterm stich enorm gesunken. wir haben jetzt ca. 30 kerio connect installationen draußen (5-100 user) und seit dem exakt 3 support anfragen wegen problemen auf mobilen geräten. verglichen mit tobit... naja, kennt ja jeder hier.


    wer heute primär mailen will ist mit david absolut falsch beraten. weder von den funkionen noch von den kosten her (vom support fang ich mal garnicht erst an) kann man das produkt objektiv betrachtet noch empfehlen. wer viel faxen will... naja vielleicht aber auch dafür gibt es praktikable lösungen die sich an andere mailserver anbinden lassen.

  • Ich als User (und Hilfsadmin mit gefährlichem HAlbwissen) melde mich auch mal dazu.


    Klar ist Kostensituation nicht eindeutig feststellbar, da sie jdesmal angepaßt werden muss. Jedes mittelkleine UNternehmen hat sicherlich auch einen Server 2008 oder 2012 im Einsatz, wenn noch nicht jetzt, dann in Kürze, wenn der alte S2003 nicht mehr läuft und die Grätsche macht. Ist auch egal.


    Aus Usersicht (und Hilfsadmin) stelle ich jedoch fest, dass die Eingewöhnung neuer MItarbeiter an Tobit relaitiv problemlos läuft. Wer einigermassen PC-gewohnt ist, kommt eigentlich gut damit klar ( 3 neue Nutzer dieses Jahr...)


    Was mir jedoch als User (und auch den anderen) gut gefällt, ist die schnelle und problemlose Funktionsweise. Stichwort SQL: Was ärgere ich mich zuhause bei meinem Outlook 2013 über die blöde Suche nach Mails, und da sind lange nicht die Mengen wie im Betrieb, hier liegen je nach User und Einstellung zwischen 500 und 3000 Mails im Eingang und dessen Unterverzeichnisen. Wobei Outlook funktioniert natürlich auch, keine Frage, aber ich als Nicht-MCSE (oder wie die heute heißen) kann mit meinem begrenzten Wissen eine ganze Menge an Tobit einstellen, was mir bei einem Ausflug an einen SBS nicht so einfach erschlossen hat...


    Man muß ja nicht jedes Update sofort mitnehmen (was wir uns bei den meisten Windows-Updates auch nicht trauen! Lieber erst mal 1-2 Wochen liegen lassen... (Ja, die Sicherheitsfreaks jaulen wieder los 8| ).


    Missen wollen wir nicht die problemlosen Kalenderverwaltungen bis hin zu externen Anbindungen. Seit EAS klappt es eigentlich gut auf allen mobilen Clients !


    Was stört mich? Ja, die Preispolitik war etwas gewöhnungsbdürftig, jedoch scheint die SiteCare-Lösung jetzt auch bei Tobit doch eine häufigere Update-Quote zu produzieren. Um so besser. Wenn ich dann gegenrechne, das ich für eine Softwarepflege im Exchange einen externen Dienstleister holen müsste, relativiert es sich wieder etwas. Wobei ich noch nicht auf Heller und Pfennig gerechnet habe.


    Vor Einführung der aktuellen FX12 war ich auch am zweifeln und schauen nach Parallellösungen, ob wir wechseln, haben uns dann aber doch für Tobit entschieden und es bisher nicht bereut.


    Mein Resultat: Irgendwie ist ein Preisvergleich sowas in Richtung Äpfel und Birnen....


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    Nur dummer User mit gefährlichem Halbwissen.... ;(


    Denken is' wie Google. Nur krasser, ey.... 8o

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  • 1) In meine Kalkulation habe ich Sitecare bewusst nicht einbezogen, da die genannten Preise die Kosten einer Neuanschaffung wiedergeben. Sitecare ist eine optionale Zusatzleistung.
    Die VK-Kalkulation beruht auf den Einkaufspreisen im Mai 2015 und ist mit einer einheitlichen, marktüblichen Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis berechnet. Die Mehrwertsteuer ist nicht eingerechnet.


    2) David ist rasch erlernbar. Zwei meiner Kunden sind Senioren, die von Outlook zu David Basic gewechselt haben. Der eine ist 75 Jahre und noch voll im Beruf, der andere 81 Jahre alt und Pensionär. Beide benötigten weniger als einen Tag, um sich in David zurecht zu finden. Nach ihrem Feedback empfinden sie die Benutzeroberfläche im Vergleich mit Outlook als viel übersichtlicher (Zeilenweise-Darstellung in David gewählt statt Breitbild-Ansicht).


    3) Exchange 2013 kann weder mit dem preiswerten Windows Server 2012 Essentials eingesetzt werden noch mit einem Workstation-Betriebssystem wie Wiindows 8.1. Ein David-Server kann aber genau diese beiden Betriebssysteme nutzen, ohne in seinen Funktionen eingeschränkt zu sein. - Windows Server 2012 Essentials ist zweifellos ein anderes Produkt als das vier Jahre ältere Windows Server 2008 R2. Aber Windows Server 2012 R2 Essentials ist kein völlig anderes Produkt als Windows Server 2012 R2 Standard, sondern eine auf den Bedarf kleiner Betriebe mit bis 25 Mitarbeitern zugeschnittene Edition.
    Für den Bedarf von Kleinst-Betrieben mit nur ein bis drei Mitarbeitern genügt in vielen Fällen die Workstation-Lösung mit Windows 8.1.
    Ab drei Arbeits-Rechnern im Netzwerk, so lautet eine mehr als 15 Jahre alte und immer noch gültige Vorgabe, macht der Einsatz eines dedizierten Servers Sinn.


    4) Wäre nicht die starke Facebook-Lastigkeit von Tobit.Software, dann käme auch ein anderer Aspekt zum Tragen: David ist eine Software, die in der EU entwickelt wurde und deren Zielmarkt die EU ist. Das Risiko eines bewusst implementierten Trojaners ist somit gering. [Erinnerung: Lenovo wurde kürzlich unangenehm dafür bekannt, dass deren Notebooks Monate lang bewusst mit unangenehmer Adware ausgeliefert wurden. ]. Tobit.Software hat sich zwar peinliche Nachlässigkeits-Schnitzer geleistet. Aber vorsätzliche Schadcode-Implementierung oder eine aktive Mitarbeit des NSA in der Software-Entwicklung, wie sie bei Microsoft gemäß diverser Veröffentlichung stattgefunden hat, gab es in Ahaus nach bisherigen Kenntnisstand nicht.


    5) Benutzerführung und Support von David (sowie chayns) erfolgen auf deutsch sowie in allen Amtssprachen der EU. Der Kunde muss also nicht erst einen technischen Übersetzer bemühen, wenn er Hilfe benötigt. Das spart Zeit und Geld. Hinsichtlich der Betriebskosten (Total costs of ownerchip) sind die Sprache der Benutzerführung und des Supports der Software ein wichtiger Aspekt.

  • IMHO kann man Sitecare eigentlich nicht als optionale Zusatzleistung betrachten, da man ohne Sitecare schon nach wenigen Monaten keine Updates für David mehr erhält, auch keine sicherheitskritischen oder fehlerbehebenden (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Bei einem möglicherweise bevorstehenden Betriebssystemwechsel auf den Desktop-PCs von Windows 7/8 zu Windows 10 würde ich davon ausgehen, dass eine jetzige David-Installation dann nicht mehr läuft - es sei denn, man hat Sitecare gebucht.


    Man muss den Outlook-Client auch nicht ständig auf die neueste Version updaten, um weiter mit ihm arbeiten zu können. Bei David konnte ja schon eine neue Version des Internet Explorers zu Funktionsstörungen führen.


    Die Erlernbarkeit oder Bedienbarkeit finde ich bei Outlook und David vergleichbar. In den letzten Jahren habe ich bei einem größeren Kunden David genutzt und privat The Bat. Wenn ich bei anderen Kunden auf Outlook stoße, finde ich mich aber auch sofort zurecht. Der größere Kunde wechselt im Laufe des Jahres zu Exchange - Grund: u.a. die Preispolitik von Tobit.


    Zu dem Support von Tobit (werben die eigentlich noch mit dem urdeutschen "German engineered"?) kann ich nicht viel sagen, da es lange her ist, dass ich ihn zuletzt in Anspruch genommen habe. Das hat allerdings auch seine Gründe (und nein, es hat mitnichten damit zu tun, dass David so pflegeleicht oder benutzerfreundlich wäre).

  • Zum Thema Preise hab ich aktuelle ein Angebot für einen Kunden gerechnet:


    Ein Exchange (OnPremise, ohne POP3 Connector) mit 10 Usern und 2 Jahren SA (ähnlich SiteCare)

    liegt bei 2687,31€ Netto. Damit kommt man auf 11,19€ pro User/Monat.


    david® mit 10 Usern liegt bei 6,07€ im Monat. Einziger Nachteil ist das bei diesem Model

    Funktionen nach dem Ablauf eingeschränkt sind. Wenn man Kauf und SiteCare rechnet

    kommt man auf 2549,24€ Netto also auf 10,62€.


    Die SA wird (wenn der Preis bleibt) nach zwei Jahre günstiger als SiteCare 3,72€ zu 6.07.


    Den Exchange Server als günstiger zu bezeichnen klappt nur wenn man die höheren

    Administration Kosten sowie die höheren Hardware Anforderungen außer acht lässt, und

    min 5 Jahre SA Rechnet. Rechnet man die benötigte Backup Software dazu

    (z.b Acronis Backup 12.5 für Windows Server (769€) sieht es wieder anders aus.


    Ich betreue auch Exchange Umgebungen, je nach Kundenanforderungen macht das auch mehr

    Sinn. Trotzdem kann ich mich der Meinung von nordtech anschließen, zumal ich lieber

    die Einheimische IT Industrie unterstütze.


    Um das Thema Updates gleich vorweg zu nehmen. Ja Microsoft Schließt Sicherheitslücken,

    und behebt Fehler für den Exchange auch Ohne SA. Funktionsupdates/Neue Versionen gibt

    es nur mit SA. Das gleiche gilt für Outlook.


    Tobit.Software bietet Updates (außer der Windows 10 Client Update) nur für Kunden

    an welche ein aktives SiteCare haben an.


    Bietet seit über zehn Jahren Systemhaus Lösungen für kleine bis mittlere Kunden an.
    Auf meiner Homepage finden Sie alle Zertifizierungen und Partnerschaften ;)

  • Ich lege mich durch den Thread durch und lese nur Kosten, kosten, kosten.


    Klar die Kosten sind ein wichtiger Faktor aber hier wird der aus meiner Sicht wichtigste Faltor nämlich die Funktionen kaum behandelt.


    Was nützt einem ein superbilliges System, wenn Die Funktionalität nicht gegeben ist? Da kann ich auch Incredimail oder Thunderbird in den Ring werfen und als Sieger wieder rausgehen.


    Ich habe solche Disskusionen schon zur genüge mitbekommen. Seit dies in Hamburg oder in Ahaus.


    Virtual Girl Ich halte das ganze keineswegs für einen Streit. Warum Du da so darstellt halte ich persönlich für fragwürdig. Aber das mal am Rande. Du schriebst, dass bei euch beide Systeme im Einsatz waren und die Leute bei Outlook geblieben sind. Darf ich da erfahren, was dazu geführt hat? Wollten die User nicht umsteigen, wurde auch David nicht geschult oder ging es um Featureunterschiede zwischen den Produkten? Im Normalfall findet vor dem Kauf/Installation einer Testversion schon ein Vergleich statt.


    Aber jetzt mal zum eigentlichen Thema zurück. Wenn ich mit einem Kunden spreche bezüglich möglichem Wechsel nach Outlook oder David, ist meine erste Frage immer warum er wechseln will. In 95% der Fälle fehlten dem Kunden Features, die er entweder nicht gefunden hat oder in anderer Form schon vorhanden sind. So Dinge wie die LiveComments, den Chat oder auch die EAS Anbindung kennen viele halt nicht. Da kann man so manchen glücklich machen.


    Wenn der User unbedingt mit Outlook arbeiten will, dann trifft der Kunde ohnehin schon die Entscheidung und man kann diesem als Händler gleich den Kostenvoranschlag präsentieren.


    Und je nachdem was der Kunde will kann ein Exchange auch teurer und ein David im Gegenzug günstiger werden. Beispiel dafür ist Faxempfang. Früher häufiger aber heute immer noch angefragt bräuchte man da für Exchange ein Zusatzmodul oder muss das über die TK-Anlage regeln. < Kostet in vielen Fällen zusätzliches Geld.


    Soviel erst mal dazu.


    Gruß Kaiser

  • Klar die Kosten sind ein wichtiger Faktor aber hier wird der aus meiner Sicht wichtigste Faltor nämlich die Funktionen kaum behandelt.

    Das ist richtig. Aber auch die Wartung etc sollte man nicht außer Acht lassen, die man bei MS Exchange im Office 365 einfach nicht mehr hat. (außer bei Office 365 Updates die dann installiert werden).


    was den Fax empfang betrifft gibt es auch viele andere Lösungen, bspw Rufweiterleitung an einen Online Faxempfang der daraus ne PDF und als Email verschickt.


    Faxversand ist dann was anderes, das stimmt ;) Aber gut das will ich eh nict einsetzen :D

  • Nutzen bei kleinen Unternehmen mittlerweile gern Exchange online. Hat jemand eine Kostengegenüberstellung zwischen David und Exchange Online?

    Da die beiden Systeme nicht vergleichbar sind (OnPremise vs. Hosted, Features, etc.) ist das nicht

    sinnvoll.


    Aber die Rechnung ist einfach:


    Vollständige Liste


    Exchange Plan 1 (50GB Speicherplatz) 3,40€

    Exchange Plan 2 (150GB Speicherplatz, Unlimited Archive, DLP) 6,70€


    Preise sind Netto.


    Vergesst das Backup nicht....


    Bietet seit über zehn Jahren Systemhaus Lösungen für kleine bis mittlere Kunden an.
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